Bahamas

Kilometerlange, weisse Sandstrände, Mangrovenwälder, Unterwasser-Labyrinthe, Golfplätze sowie viele Geschäfte, Restaurants und Bars sind nur einige der vielen guten Gründe, um in die Bahamas zu reisen. Ein wahrer Traum sind das unglaublich schöne, glasklare Meer und die erstaunliche Vielfalt von Leben an den unzähligen Korallenriffen.
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Ferien auf den Bahamas - Pavillon mit Liegestühlen am Strand

Auf einen Blick

Land und Leute:
Auf den Bahamas leben rund 280'000 Einwohner, wovon zwei Drittel auf der Hauptinsel New Providence (Nassau) wohnen. 80 % der Bevölkerung ist afrikanischen Ursprungs.
Sprache:
Die offizielle Amtssprache ist Englisch, das mit einem bahamesischen Akzent gefärbt ist.
Währung:
Zahlungsmittel sind Bahamas und US-Dollar. Beide haben den gleichen Wechselkurs. Wir empfehlen die Mitnahme von USD.
Nebenkosten:
Die Bahamas liegen ausserhalb der grossen Verkehrswege, weshalb vieles teurer ist als auf dem amerikanischen Festland. Die Preise bewegen sich teils über Schweizer Niveau.
Ausreisetaxe:
Bei der Ausreise muss diese am Flughafen in bar bezahlt werden. Sie beträgt in Nassau US$ 15 und in Grand Bahama US$ 20.
Einreiseformalitäten:
Schweizer benötigen für die Einreise einen Pass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.
Klima, beste Reisezeit:
Dank ihres subtropischen Klimas können die Bahamas das ganze Jahr hindurch bereist werden und laden auch in den Wintermonaten, bei einer Wassertemperatur von 23°C, zum Badevergnügen ein. Die Sommermonate sind sehr heiss und es gibt immer wieder kurze, heftige Regengüsse. Tropische Stürme (Hurricanes): Diese können zwischen Juni und November auftreten. Genaue Stärke und Richtung eines Sturmes sind von den Meteorologen nur auf kurze Zeit hinaus abschätzbar. Aus Sicherheitsgründen müssen sich die Hotels an die Anweisungen der Behörden halten und eine Evakuation kann angeordnet werden. Lässt sich keine sichere Alternativunterkunft finden, werden die Gäste aufgefordert, sich in die offiziellen «Hurricanes Shelters» (Turnhallen, Schulen, usw.) zu begeben.
Transfers:
Die Transfers sind, sofern nicht ausdrücklich erwähnt, nicht inbegriffen. Zu folgenden Hotels können diese jedoch auf Wunsch arrangiert werden (Service mit Kleinbussen unserer Lokalvertretung)

Destinationen

Die Bahamas sind ein interessantes Reiseziel für traumhafte Ferien ob in der Hauptstadt Nassau oder auf Paradise Island: Weisse Sandstrände und glasklares Wasser. Durchstöbern Sie die Angebote und vergleichen Sie Hotels, Leistungen und Preise. 

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Infos

Bahamas: Jede Insel eine Welt

700 Inseln, 2500 Korallenriffe und Sandbänke, dazwischen das in allen Schattierungen schimmernde Meer und die samtige Luft der Subtropen: Die Bahamas sind ein Traumziel für Strandurlauber und Wassersportler, mal turbulent und mondän auf New Providence, mal still und authentisch auf den Out Islands - jede Insel der Bahamas ist eine kleine Welt für sich.

Der Archipel erstreckt sich von der Ostküste Floridas nach Südosten bis fast nach Haiti. Bewohnt sind nur 30 Inseln, etwa 20 für den Tourismus erschlossen. Alle Inseln sind flach, von Lagunen und Sümpfen durchzogen und von prächtigen Sandstränden gesäumt.

Tea-Time am Nachmittag, britisch anmutende Polizeiuniformen, höfliches Standard English und die Queen als Staatsoberhaupt - das Erbe der Kolonialzeit bleibt trotz Tourismus und Nähe zum großen Bruder USA bis heute präsent. Auch der kulturelle Einfluss Afrikas ist unverkennbar. Rund 90% der Bahamen stammen von schwarzen Sklaven ab, die einst von den Kolonialherren auf die Plantagen verschleppt wurden.

Klima und Reisezeit

Das Klima auf den Bahamas ist subtropisch bis randtropisch. Im Sommer wird es selten heißer als 32 Grad, im Winter kaum kühler als 20 Grad. Das Meer ist im Sommer durchschnittlich 27 Grad warm, im Winter immer noch 22 Grad. Auf den Bahamas sind Juli und August die heißesten Monate des Jahres. In dieser Zeit gibt es immer wieder kurze und heftige Regenschauer, von den Bahamen gern liquid sunshine, "flüssige Sonne", genannt. Im Winter regnet es dagegen so gut wie nie. Die Hurrikanzeit liegt zwischen Juni und November. Sturmwarnungen sind absolut ernst zu nehmen; auf allen Inseln stehen Schutzräume (hurricane shelters) für Notfälle bereit.

Die Hauptreisezeit auf den Bahamas ist der Winter, wenn die Nordamerikaner der Kälte entfliehen wollen. Von April bis November sinkt die Nachfrage dagegen so deutlich, dass sich europäische Urlauber beinahe unter sich über die bis zu 50% niedrigeren Hotelkosten freuen können.

Reisen im Land

Das wichtigste Verkehrsmittel ist das Flugzeug. Die Propellermaschinen von Bahamas Air (http://www.bahamasair.com) verbinden alle Inseln schnell und effizient miteinander. Außerdem verfügen viele Hotels auf den Out Islands über eigene Flugtaxis, um ihren Gästen die Anreise zu erleichtern. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, gelangt auch mit Fähren von Nassau auf die meisten Inseln (Info unter http://www.bahamasferries.com). Eine etwas abenteuerliche Art des Reisens für Passagiere mit Geduld bieten die Schiffe der bahamischen Post. Die Mail Boats befördern neben Fracht, Ziegen und Post auch Pasagiere auf alle bewohnten Inseln. Die Kabinen sind mäßig komfortabel, die Überfahrten dauern je nach Entfernung einige Stunden bis zu zwei Tage, dafür kostet das Rückfahrticket nur zwischen 40 und 60 US$. Die Fahrpläne sind allerdings oft pure Fantasie... (Info und Reservierung im Dockmaster's Office auf Potters Cay, Nassau, Tel. 001-242-393-1064).

Auf den Inseln selbst sind die Taxipreise festgelegt; auf den Out Islands ist es üblich, vor Fahrtantritt den Preis auszuhandeln. Auf New Providence und Grand Bahama verkehren die Jitneys, preiswerte Minibusse, die auf Verlangen überall halten und für ihre unberechenbare Fahrweise berüchtigt sind. Mietwagen gibt es in Nassau, Paradise Island und auf Grand Bahama, die Preise sind mit ca. 70 US$ pro Tag relativ hoch. Der deutsche Führerschein wird anerkannt, ohne Kreditkarte geht jedoch nichts. Wichtig: Auf allen Inseln herrscht Linksverkehr!

Deutsches Honorarkonsulat

10 Waterloo Rd.
10 Kingston

Tel. 00876-631-7935

info@kingston.diplo.de
http://www.kingston.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat (c/o Winton Meadows)

Everglades Road 14
Nassau

Tel. 001-242-3643297

konsulatofaustria.bs@life.com

Schweizerisches Konsulat

Goodman's Bay Corporate Centre, West Bay Street
Nassau

Tel. 001-242-3022151

nassau@honorarvertretung.ch

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 120 Volt/60 Hz. Adapter für amerikanische Flachsteckdosen sollte man am besten bereits im Reisegepäck dabei haben.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, Labour Day (erster Freitag im Juni), 10. Juli (Independence Day, Unabhängigkeitstag), Emancipation Day (Abschaffung der Sklaverei; erster Montag im August), 12. Oktober (Discovery Day, Tag der Entdeckung durch Kolumbus), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day - Höhepunkt des Junkanoo mit karnevalsähnlichen Umzügen).

Frauen allein unterwegs

Die Bahamas sind unter Berücksichtigung normaler Vorsicht ein sicheres Reiseland für Frauen. Nehmen Sie aber insbesondere beim Besuch größerer Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. unnötige Wertsachen wie Schmuck und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mit. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und die Originale im Hotelsafe hinterlegt werden.

Bahamas Tourist Office (c/o Herzog HC Marketing)

Friesstr. 3
60388 Frankfurt

Tel. 0049-69-42089049

bahamas@herzog-hc.de
http://www.bahamas.de

Eine schöne Möglichkeit, einen Einblick ins Alltagsleben der Bahamen zu erhalten, ist die Initiative des bahamischen Tourismusministeriums (http://www.grand-bahama.com) mit dem vielsagenden Titel People-to-People-Program. Über 1200 teilnehmende Insulaner, hauptsächlich in Nassau, Grand Bahama, aber auch auf einigen der Out Islands, empfangen dabei Touristen einen Tag lang zu Hause, begleiten sie zum Gospel-Gottesdienst oder zu einem landestypischen Mittagessen. Die Teilnahme kostet pro Person 35 Dollar (Kinder bis 12 Jahre gratis). Die Anmeldung zum Programm erfolgt dabei mindestens zwei Wochen im Voraus, dabei sollte man möglichst genau Beruf, Hobbys, Interessen und Alter angeben. Nach erfolgreicher Vermittlung freuen sich die bahamischen Gastgeber über ein kleines Geschenk aus dem Heimatland der Besucher. Info und Anmeldung: People-to-People Department, Freeport, P.O. Box F-40251, Tel. 001-242-3528044, Fax 001-242-3522714, tkemp@gbmot.com

Homosexualität

Die Bahamen sind stark religiös geprägt und eher konservativ, was Liebe und Sexualität angeht. Homosexualität wird daher nicht offen ausgelebt und ist auch bei Touristen nicht gern gesehen. Ein schwule Szene gibt es offiziell nicht.

Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es empfiehlt sich jedoch, die in Europa üblichen Impfungen (Hepatitis, Tetanus, Kinderlähmung) vor der Reise aufzufrischen. Allerdings sollte man an die bekannten Maßnahmen gegen von Stechmücken übertragene Kankheiten wie Malaria und Denguefieber - Moskitonetz, Mückenschutz sowie lange und helle Kleidung - auch tagsüber denken. Bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird von Reisenden, die älter als 12 Monate sind, eine gültige Gelbfieberimpfung gefordert.

Notruf

Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 911. Ein Operator der Telefongesellschaft oder des Hotels hilft bei Wahl der 0 weiter.

Öffnungszeiten

Banken und Behörden haben montags bis donnerstags von 9.30 bis 15, freitags von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten von Geschäften variieren stark, es gibt kein einheitliches Ladenschlussgesetz. Postämter sind Montag bis Freitag von 8.30 bis 17.30, samstags von 8.30 bis 12.30 geöffnet.

Religion

Auf den Bahamas praktizieren eine Vielzahl christlicher Kirchen wie Baptisten, Protestanten, Anglikaner, Adventisten, Katholiken und Nazarener ihren Glauben. Auch jüdische und islamische Minderheiten sind präsent. Bei den meisten Gottesdiensten, die vor allem auf den kleineren Inseln ein gesellschaftliches Ereignis darstellen und meist von stimmungsvoller Gospel- und Soulmusik begleitet werden, sind Besucher gern gesehen, sofern sie angemessen gekleidet sind und sich nicht vor der Kollekte drücken. Auf afrikanische Wurzeln geht die bahamische Voodoo-Variante des Obeah-Kultes zurück; vor allem auf den Out Islands findet der Geisterglaube noch zahlreiche Anhänger.

Trinkgeld

In den meisten Restaurants ist das Trinkgeld in Form einer 15%igen Service Charge bereits im Endpreis enthalten. Über eine kleine zusätzliche Aufmerksamkeit freuen sich die Kellner trotzdem. Taxipreise kann man bei Zufriedenheit aufrunden, Kofferträger erhalten pro Gepäckstück einen Dollar Trinkgeld. Üblich ist es außerdem, für die Zimmermädchen bei Abreise im Hotelzimmer ein paar Dollar liegen zu lassen.

Zeit

Die Uhren auf den Bahamas gehen nach der Atlantic Standard Time (minus sechs Stunden Unterscheid zur mitteleuropäischen Winterzeit MEZ, minus sieben zur Sommerzeit MESZ).

Ärztliche Versorgung

Viele bahamische Ärzte haben in den USA oder in Kuba studiert und sind daher ausgezeichnet ausgebildet. Krankenhäuser gibt es in Nassau und Grand Bahama; auf den Out Islands stehen kleinere medizinische Zentren bereit. Behandelt wird ausschließlich gegen Bargeld zu beinahe US-amerikanischen Tarifen - der Abschluss einer Reisekrankenversicherung inklusive des medizinisch sinnvollen Rücktransportes ist daher absolut Pflicht!

Behinderte

Die Bahamas sind kein ideales Reiseziel für Behinderte. Auf die Bedürfnisse z.B. von Rollstuhlfahrern ist man lediglich in den großen Luxusresorts von Paradise Island einigermaßen eingerichtet. Interessante Rundreisen und Informationen für Reisende mit Handicap findet man auf der Webseite http://abilitytrip.com/ (in englischer Sprache).

Einreisebestimmungen

Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein muss. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten (für Schweizer: acht Monate) ist ein Visum notwendig. Bei der Ausreise muss für Personen über zwei Jahren eine Steuer in bar bezahlt werden. Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer evtl. Überbuchung gestrichen wird.

Geld und Devisen

Gängige Zahlungsmittel sind der Bahama-Dollar und der US-Dollar, die einen identischen Wechselkurs haben. Die Mitnahme von US-Dollar in bar und als Reiseschecks ist zu empfehlen, EUR und CHF werden kaum akzeptiert. Bankautomaten zur Barabhebung per Kreditkarte sind nur in Nassau und in Freeport verbreitet; dagegen werden alle gängigen Kreditkarten auch auf den restlichen Inseln weithin gern genommen.

Telefon

Telefonieren nach Übersee ist ein recht teures Vergnügen, vor allem aus dem Hotelzimmer. Etwas günstiger sind Anrufe aus Telefon-, Fax- und Internetshops, die auch Telefonkarten der bahamischen Telefongesellschaft für Selbstwählgespräche vom öffentlichen Apparat verkaufen. Auf den Out Islands gibt es allerdings nur wenige dieser Shops. Die Vorwahl für Deutschland lautet 01149, für Österreich 01143, für die Schweiz 01141. Für einen Anruf auf die Bahamas muss man 001-242 vorwählen. Europäische Mobiltelefone funktionieren in der Regel nicht, außer es handelt sich um Tri-Band-Handys mit einer Freischaltung des jeweiligen Betreibers für die USA.

Zollbestimmungen

Europäische Touristen dürfen außer Artikeln für den persönlichen Bedarf 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder ein Pfund Tabak sowie maximal ein Liter Spirituosen einführen.