Frankreich
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- St. Aygulfe (Fréjus)
Auf einen Blick
- Fläche:
- 674’843 km²
- Einwohner:
- 65,4 Mio
- Staatsform:
- Republik
- Landessprache:
- Französisch
- Währung:
- Die Landeswährung ist der Euro (EUR). Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent, 1 und 2 Euro sowie Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Fast überall im Land gibt es Geldautomaten, an denen man mit Kredit/EC-Karte Geld abheben kann. Die gängigsten Kreditkarten sind weit verbreitet. In Banken, Wechselstuben und Hotels ist der Geldwechsel problemlos möglich.
- Zeitverschiebung:
- In Frankreich gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Während der Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt.
- Stromspannung:
- 220 Volt Wechselstrom. es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Für den Rasierapparat und den Föhn benötigt man in der Regel einen Europa-Stecker.
- Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger:
- Gültige Identitätskarte oder Reisepass. Bürger anderer Nationen erkundigen sich bitte in ihrem Reisebüro oder unter Tel. Nr. 0900 099 099 (Mo-Fr: 09.00-17.00Uhr, CHF 1.50/Min.)
Destinationen
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Karte
Infos
Frankreich - die Grande Nation des Savoir-vivre
Nebst Bildung und Erholung gehört das ”Savoir-vivre” zum Frankreich-Urlaub. Die Kunst zu leben, die man an den Franzosen so bewundert, lässt sich in la belle France auf Schritt und Tritt üben, vorausgesetzt, man bringt die nötige Lässigkeit mit. Ein legerer Picknick-Nachmittag mit Freunden am Strand gehört ebenso dazu wie eine kräftige Portion Kultur in der Metropole Paris oder in der alten Papststadt Avignon; ein gemütliches Croissant-Frühstück zu zweit in gleichem Maße wie ein Drei-Sterne-Menü in einem Nobelrestaurant. Einfach entspannen, Kultur erleben, Natur auf sich wirken lassen und die cuisine française genießen - bonne chance!
Gern wird Frankreich wegen der äußeren Form seiner Grenzen als Hexagon bezeichnet. Welche Vielfalt findet sich darin! Von den nördlichen Küsten am Ärmelkanal über die Atlantikstrände im Südwesten wechselt die Landschaft ständig. Als großer Riegel erheben sich die Pyrenäen im Süden und gehen über in die Gestade des Mittelmeers mit der berühmten Côte d'Azur. Nicht zuletzt trumpfen die Hochalpen mit dem Mont Blanc auf.
Warum die Franzosen bevorzugt im eigenen Land Urlaub machen? Diese Frage erübrigt sich rasch, wenn man sich einmal eingelassen hat auf die Lebensart, verführt ist von den Genüssen und begeistert angesichts der vielfältigen Reize.
Klima und Reisezeit
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Reisen im Land
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger.
Deutsche Botschaft
13-15, av. Franklin-D.-Roosevelt
75008 Paris
Tel. +33-153834500
info@paris.diplo.de
http://www.paris.diplo.de
Schweizer Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel. +33-149556700
par.vertretung@eda.admin.ch
http://www.eda.admin.ch/paris
Elektrizität
Generell gilt in Frankreich die 220-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Für den Rasierapparat und den Föhn benötigt man in der Regel einen Europa-Stecker.
Feiertage
Neujahrstag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Waffenstillstand 1945), Christi Himmelfahrt, 14. Juli (Nationalfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand 1918), 25. Dezember. Nur im Elsass: Karfreitag und 26. Dezember
Frauen allein unterwegs
Frauen können in Frankreich sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten.
Atout France
Zeppelinallee 37
60325 Frankfurt
Tel. +49-9001-570025
info.de@franceguide.com
http://www.franceguide.com
Maison de la France
11, rue de Lausanne, c/o SNCF-RailEurope
1201 Genève
Tel. +41-900900699
info.ch@franceguide.com
http://ch.franceguide.com
Maison de la France
Rennweg 42
8023 Zürich
Tel. +41-44-2174600
info.ch@franceguide.com
http://ch-de.franceguide.com
Homosexualität
Homosexualität ist in Frankreich per Gesetz straffrei und wird von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Infos zum Thema findet man im Internet unter http://www.gay-provence.org
Notruf
Euro-Notruf: 112, Polizei (police): 17, Feuerwehr (sapeurs pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15 und jeweils zu Beginn eines Ortsregisters im Telefonbuch zu finden.
Öffnungszeiten
Die Ladenöffnungszeiten variieren innerhalb Frankreichs. Generell haben die Geschäfte täglich außer So von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte sind teilweise bis 22 Uhr geöffnet, Bäcker machen jedoch spätestens um 7 Uhr auf. In den kleineren Orten sowie vielerorts außerhalb der Saison gibt es auch Mittagspausen. Samstag gilt in der Regel als ein normaler Werktag. Manche Geschäfte haben So vormittags geöffnet. Banken öffnen in der Region Paris Mo-Fr 9-16.30 Uhr, in allen anderen Landesteilen meist Di-Sa 10-12 und 14-16 Uhr; Postämter Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr.
Trinkgeld
Es ist im Restaurant allgemein üblich, trotz des Vermerkes "Services inclus" die Rechnung aufzurunden. Einen entsprechenden Betrag (ca. 10 %) hinterlässt man erst nach Bezahlen der Rechnung auf dem Tisch. Auch im Hotel, Taxi etc. ist ein kleines Trinkgeld angebracht.
Zeit
In Frankreich gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). In der Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober stellt man die Uhren eine Stunde vor.
Ärztliche Versorgung
Die Adressen von ärztlichen Notdiensten und Krankenhäusern erfährt man über Apotheken und Zeitungen. Apotheken sind an einem Schild mit einem grünen Kreuz zu erkennen. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, dessen Telefonnummer jeweils am Anfang eines Ortsregisters im Telefonbuch zu finden ist. Reisende aus der Schweiz sollten vor der Abreise prüfen, ob ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung in Frankreich abdeckt und ob sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen. EU-Bürger und Schweizer können sich zwar mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (oder einer provisorischen Ersatzbescheinigung) behandeln lassen (Die Behandlung muss zunächst selbst bezahlt werden, die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie zahlt dann einen Teil der Behandlungskosten zurück). Doch angesichts der relativ hohen Eigenbeteiligung empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die alle Kosten erstattet.
Behinderte
Inzwischen haben sich viele Museen und Touristenorte auf Besucher mit Behinderungen eingestellt. Die Massenverkehrsmittel Métro und RER in Paris verfügen allerdings nach wie vor über keine behindertengerechte Ausstattung. Im TGV und anderen Schnellzügen gibt es in einem Wagen der 1. Klasse einen Stellplatz für Rollstühle. Der Rollstuhlfahrer und eine Begleitperson können im 1. Klassewagen sitzen und müssen den 1. Klasse-Aufpreis nicht bezahlen (Reservierung erforderlich). Hotels und sonstige Unternehmen, die das Siegel "Tourisme et Handicap" führen, listet die Datenbank von Maison de la France (http://www.franceguide.com) in der Rubrik Reisethemen unter dem Stichwort Barrierefreies Reisen.
Einreisebestimmungen
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingangen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Geld und Devisen
In Frankreich zahlt man mit Euro (EUR), der unterteilt ist in 100 Cent. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1 und 2 Euro sowie Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Fremdwährungen und andere Reisezahlungsmittel, z. B. Reiseschecks, dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden. Bankfilialen, Postämter und Wechselstuben in größeren Warenhäusern, an Bahnhöfen, Flughäfen und in Touristenzentren bieten Geldumtausch an. Internationale Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, mit einer Bankkarte mit Maestro-Funktion kann man sich an Geldautomaten mit Bargeld versorgen.
Telefon
Die meisten Telefone sind Kartentelefone, die Münzfernsprecher sind rar. Eine Télécarte erhält man bei der Post in Bahnhöfen oder in einem Tabac-Laden. Der vergünstigte Tarif gilt in Frankreich Mo-Fr 18-8 Uhr und Sa, So und Fei. Die Vorwahl in die Schweiz lautet 0041, nach Österreich 0043, nach Deutschland 0049. Für Mobiltelefone existiert für alle GSM-Handys eine gute Netzabdeckung. Um die hohen Roaminggebühren zu sparen, ist es günstig, die SIM-Karte gegen eine französische Prepaid télécarte einzutauschen.
Zollbestimmungen
Für Bürger der Schweiz ist die Ein- bzw. Ausfuhr der starken alkoholischen Getränke auf 1 l, der übrigen Spirituosen auf 2 l, der Zigaretten auf 200 Stück und Zigarren auf 50 Stück limitiert; alle übrigen Einkäufe dürfen den Gesamtwert von 300 CHF nicht übersteigen. Für die Reisenden aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen maximal 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak und 10 l Spirituosen sowie 90 l Wein pro Person ab 17 Jahren mitgenommen werden.