Griechenland
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Auf einen Blick
- Gesamtfläche:
- 131'940 km². Inseln: Kreta 8'260 km², Korfu 592 km², Kefalonia 689 km², Kos 282 km², Rhodos 1'400 km², Mykonos 85 km², Naxos 398 km², Paros 168 km², Santorini 96 km², Ios 108 km², Samos 477 km², Zakynthos 410 km².
- Einwohner:
- Von den ca. 11 Millionen Griechen gehören 95% der griechischorthodoxen Kirche an. Die übrigen 5% teilen sich auf Muslime, Christen und Juden auf.
- Staatsform:
- Griechenland ist eine parlamentarische Demokratie und hat ein Einkammerparlament mit 300 Abgeordneten, von denen 288 auf vier Jahre gewählt und 12 von den Parteien gestellt werden.
- Landessprache:
- Griechisch. Gute Verständigung in Englisch und teilweise auf Deutsch. Französisch wird nur vereinzelt gesprochen.
- Empfohlene Reisewährung:
- Travel Cash Card sowie international anerkannte Kreditkarten.
- Nebenkosten:
- Die Nebenauslagen in den Hotels entsprechen dem Schweizer Preisniveau. Ausserhalb der Hotelanlagen sind Getränke und Essen je nach Restaurant günstiger als bei uns. Liegestühle und Sonnenschirme an den Stränden sind gebührenplfichtig: 2 Liegestühle und 1 Sonnenschirm kosten EUR 9.00 - 12.00 pro Tag.
- Zeitverschiebung:
- (zur Schweiz) + 1 Stunde.
- Stromspannung:
- 220 Volt.
- Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger:
- Gültige Identitätskarte oder ein bis zum Rückreisedatum gültiger Reisepass. Bürger anderer Nationen erkundigen sich bitte in ihrem Reisebüro oder unter Tel. Nr. 0900 099 099 (Mo–Fr: 09:00–17:00 Uhr, CHF 1.50/Min).
- Impfvorschriften:
- Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Destinationen
Griechenland ist ein interessantes Reiseziel für traumhafte Ferien: Jede Insel hat ihren eigenen Charakter: Kreta, Korfu, Mykonos, Rhodos, Kos, Santorini… Durchstöbern Sie die Angebote. Vergleichen Sie Hotels, Leistungen und Preise.
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Ios

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Kefalonia

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Korfu

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Santorini

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Karte
Infos
Griechenland - Wiege der westlichen Kultur
Griechenland - das sind weiß gekalkte Häuser in einer von Olivenbäumen geprägten Landschaft; Inseln, die von tiefblauem Wasser umgeben sind; und die allgegenwärtigen antiken Relikte des sagenumwobenen Hellas. Nicht nur die Museen von Athen haben ihre antiken Kunstschätze effektvoll entstaubt.
Die Tempel der Akropolis von Athen oder die Palastanlage von Knossos auf Kreta sind heute noch so faszinierend wie für die Bildungsreisenden des 19. Jahrhunderts. Voller Lebensfreude - und auch jung - ist das Treiben an den Inselstränden und in den Gässchen der Badeorte oder alten Dörfer. Hier haben neben dem gemütlichen Kafenion freche Bars und flippige Modelädchen ihr Publikum gefunden. Das moderne Griechenland empfängt seine Gäste freundlich und aufgeschlossen, von einfachen Zimmern in Privathäusern bis zu noblen Luxusdomizilen variieren die Unterkünfte.
Mühelos reist man mit den Flying Dolphins und den Fähren durch die Inselwelt der Kykladen oder jettet nach Kreta und Rhodos, beide weniger Jetset-Destinationen als angenehme Badeinseln mit Kulturdenkmälern der Antike und des Mittelalters. Die südliche Halbinsel Peloponnes punktet mit Stätten des Altertums wie Olympia, der Norden führt die Meteora-Klöster in den touristischen Wettbewerb.
Klima und Reisezeit
In der Vorstellung der meisten Menschen scheint in Griechenland ständig die Sonne, es gibt jedoch aufgrund der Geografie des Landes klimatische Unterschiede. Während der Sommermonate lacht der Sonnengott meist ununterbrochen auf ganz Griechenland hinab. Wanderer und Naturfreunde werden den Mai und den Juni als optimale Reisezeit wählen, wenn alles blüht und man an den Küsten wie auch im Landesinneren in Seen und Flüssen baden gehen kann.
Juli und August mit Temperaturen von bis zu 45 °C im Süden (der Norden ist kühler) sind nur etwas für echte Sonnenanbeter. Entgegenkommender zeigt sich der September, wenn beide - Sonne und Touristen - weniger stark vertreten sind. Ab Mitte Oktober wird es dann kälter und auch regnerisch. Besonders in den Bergregionen im Norden des Landes kann es harte Winter geben. Im Spätsommer lohnt sich jedoch ein Ausflug in die schönen dichten Bergwälder des Nordens oder die Nationalparks Vikos-Aoos und Pindos.
Reisen im Land
Will man Griechenland flexibel und individuell besichtigen, lohnt es sich, einen Mietwagen zu nehmen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, und die größeren Städte werden durch breite Schnellstraßen (Athen-Thessaloniki, Athen-Patras sowie Igoumenitsa-Larissa) verbunden, für die eine (geringe) Gebühr entrichtet werden muss. Der Fahrstil der Griechen ist etwas gewöhnungsbedürftig: Ständig gefasst sein sollte man auf riskante und unkonventionelle Manöver, auch innerhalb der größeren Ortschaften und Städte. Fähren bzw. Flying Dolphins bringen einen auch mit Auto auf die Inseln, mit Verspätungen sollte aber immer gerechnet werden.
Möchte man lieber auf das Auto verzichten, kommt man am besten mit regionalen Bussen der KTEL (Vereinigung der regionalen Busunternehmen) voran. Sie verkehren im ganzen Land, und eine Fahrt mit ihnen ist preisgünstig. In großen Städten gibt es oft mehrere Busbahnhöfe für verschiedene Zieldestinationen. Bei Taxifahrten in Athen und Thessaloniki sollte man unbedingt darauf bestehen, dass die Fahrer das Taxameter einschalten. Für längere Strecken über Land kann man den Preis für die Fahrt auch im Voraus aushandeln. Das Netz der Hellenischen Eisenbahn (OSE) ist nur auf dem Festland verfügbar und sehr schwach ausgebaut.
Deutsche Botschaft
Odos Karaoli & Dimitriou 3
10675 Athen/Kolonaki
Tel. +30-2107285111
info@athen.diplo.de
http://www.athen.diplo.de
Schweizer Botschaft
Iassiou 2
11521 Athen
Tel. +30-2107230364
ath.vertretung@eda.admin.ch
http://www.eda.admin.ch/athens
Elektrizität
Die Spannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, manchmal können Schwankungen auftreten. In seltenen Fällen benötigt man einen Adapter für die Steckdose, den man im Warenhaus oder Elektrogeschäft kaufen kann.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Epiphanias), 25. März (Mariä Verkündigung und Nationalfeiertag: Beginn des griechischen Befreiungskampfes 1821). Das griechisch-orthodoxe Osterfest fällt meist nicht mit dem der anderen christlichen Kirchen zusammen. 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt, bedeutendstes Marienfest), 28. Oktober (2. Nationalfeiertag, "Ochi-Tag", Gedenken an das "Nein" zu Mussolinis Ultimatum im 2. Weltkrieg), 25./26. Dezember (Weihnachten).
Frauen allein unterwegs
Griechenland auf eigene Faust zu bereisen, ist für Frauen ohne Weiteres möglich und nicht gefährlich. Die Einheimischen haben sich an Frauen, die das Land allein bereisen, gewöhnt und wissen längst, dass der Verzicht auf männliche Begleitung kein Indiz für moralische Fragwürdigkeit darstellt. Eine gewisse Zurückhaltung in Auftreten und Kleidung, insbesondere außerhalb der Touristenregionen sowie beim Besuch von Kirchen und Klöstern, ist dennoch angebracht. Aufgrund einer Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen in den Zentren der großen Städte Griechenlands (Athen, Thessaloniki, Patras u.a.) sollten sich Reisende in den griechischen Medien sowie bei ihren Gastgebern über die aktuelle Lage unterrichten. Besuche der betroffenen Gegenden der Stadtzentren und Demonstrationen sollten gemieden werden.
Griechische Zentrale für Fremdenverkehr EOT (Ellinikos Organismos Tourismou)
Löwenstraße 25
8001 Zürich
Tel. +41-44-2210105
eot@bluewin.ch
http://www.eot.gr
Griechische Zentrale für Fremdenverkehr EOT (Ellinikos Organismos Tourismou)
Neue Mainzer Straße 22
60311 Frankfurt/Main
Tel. +49-69-2578270
info@gzf-eot.de
http://www.eot.gr
Homosexualität
Zwar ist der Bevölkerungsanteil von Homosexuellen in Griechenland vermutlich nicht geringer als anderswo, doch sind sie kaum organisiert und gehen auch nur selten an die Öffentlichkeit. Gleichgeschlechtliche Liebe - der Gesetzgeber schreibt ein Mindestalter von 17 Jahren vor - wird noch immer versteckt und in Subkulturen ausgelebt. Ausnahme ist die Insel Mykonos. Infos zum Thema findet man im Internet unter http://www.gaytravelgreece.com
Notruf
EU-Notruf 112, Polizei 100, Feuerwehr 199, Notarzt und Rettungswagen 166/151, Pannenhilfe: ELPA 10400, deutschsprachiger Notruf des ADAC in Athen 0030-2109601266, Touristenpolizei (Athen) 171, Krankenhausbereitschaft 106.
Öffnungszeiten
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr (an den Flughäfen länger). Post: Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr. Geschäfte: in der Regel Mo-Fr 8.30-14 Uhr und 18-20.30 Uhr (Mo, Mi, Fr nachmittags geschlossen), Sa 8.30-14.30 Uhr. Supermärkte und Kaufhäuser meist durchgehend von 8.30-21 Uhr, Samstags 8.30-18 Uhr. Museen und Sehenswürdigkeiten: die bekannteren meist 8/9-17 Uhr (im Sommer bis 19 Uhr), sonst 8.30-15 Uhr. Montags und feiertags überwiegend geschlossen, private Museen sonntags geschlossen.
Trinkgeld
In Restaurants, Tavernen und Bars sind 10 % des Rechnungsbetrags üblich, Zimmermädchen sollten pro Tag etwa 1 Euro bekommen, bei Taxifahrten wird der Fahrpreis nach oben aufgerundet.
Zeit
In Griechenland gilt die Osteuropäische Zeit (OEZ), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) ganzjährig eine Stunde voraus ist; deshalb bei der Ankunft die Uhr immer eine Stunde vorstellen.
Ärztliche Versorgung
Niedergelassene Ärzte (iatros) und Zahnärzte (odontoiatros) müssen bar bezahlt werden; Notfallhilfe ist umsonst. In größeren Orten und auf den Inseln existieren Ambulanzstationen (health centers). Apotheken (farmakio) erkennt man am roten oder grünen Kreuz. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt. EU-Bürger können sich mit der EU-Krankenversicherungskarte in Krankenhäusern und von Vertragsärzten der Gesundheitsorganisation IKA gebührenfrei behandeln lassen. Schützen Sie sich vorsorglich stets gegen Mückenstiche, da es in Nordgriechenland seit einigen Wochen zu Ausbrüchen von Mücken übertragenem West-Nil-Fieber kommt.
Behinderte
Behindertenfreundliche Einrichtungen sind sehr selten. Informationen über Urlaubsmöglichkeiten bietet in der Schweiz Mobility International Schweiz, Froburgstr. 4, CH-4600 Olten, Tel. 0041-62-2126740, Fax 0041-62-2126739, info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch. Auf deren Homepage finden Sie eine kurze Liste mit Adressen von behindertengerechten Hotels und Campingplätzen in Griechenland. In Deutschland erteilt die Bundesgemeinschaft der Clubs Behinderter Auskunft, Langenmarckweg 21, 51465 Bergisch Gladbach, Tel. 0049-2202-9899811, info@bagcbf.de, http://bagcbf.de
Einreisebestimmungen
Bürgern der EU genügt ihr Personalausweis, Schweizern die nationale Identitätskarte. Für Ausflüge/Weiterreise in die Türkei benötigt man hingegen seinen Reisepass. Autofahrer aus EU-Ländern dürfen mit ihrer nationalen Fahrerlaubnis ans Steuer, für Schweizer empfiehlt sich der internationale Führerschein. Aufgrund der Maßnahmen der griechischen Regierung zur Bekämpfung der Staatsverschuldung besteht die Gefahr von (General-)Streiks und Demonstrationen in den größeren Städten. Es wird empfohlen, sich in den griechischen Medien und Einheimischen über die aktuelle Lage zu unterrichten. Meiden Sie nach Möglichkeit größere Menschenansammlungen.
Geld und Devisen
In Griechenland zahlt man mit dem Euro (EUR), der in 100 Cent (griechisch: Lepta) unterteilt ist. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent, 1 und 2 Euro sowie Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. An Bankomaten kann man mit Maestro-Bankkarten und Kreditkarten Geld abheben. Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben und großen Hotels möglich.
Telefon
Seit 2002 gelten in Griechenland für alle Telefonate zu Festanschlüssen die neuen zehnstelligen Telefonnummern. Vor der früheren Teilnehmernummer ist immer die bisherige Vorwahl zu wählen, wobei die frühere 0 durch eine 2 ersetzt wurde (z.B. Athen 21), danach eine Null und dann die gewünschte Nummer. Ins Ausland telefonieren kann man aus den Büros der griechischen Telefongesellschaft OTE (in größeren Orten, 8-14 Uhr geöffnet) oder an den zahlreichen Kartentelefonen. Telefonkarten (tilekarta) bekommt man in Läden, an den Kiosken oder in den OTE-Büros. Nach 22 Uhr wird das Telefonieren billiger. Vorwahl Schweiz 0041, Vorwahl Österreich 0043, Vorwahl Deutschland 0049; Vorwahl Griechenland 0030. Auskunft: 11888. Das Handy wählt sich automatisch in das jeweils am besten zu empfangende griechische Mobilnetz ein. Griechische Handynummern haben als erste Ziffer die 6.
Zollbestimmungen
Für Nicht-EU-Bürger gilt: 250 g Tabak oder 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% und 2 l Wein oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% und 2 l Wein, sowie 50 g Parfum und 250 ml Eau de toilette. Die Ausfuhr von Antiken und griechischen Ikonen, die älter sind als 50 Jahre, ist strengstens verboten. Besucher aus den EU-Ländern dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs und Geschenke nahezu uneingeschränkt ein- und ausführen. Für Tabakwaren und Spirituosen gelten bei Personen ab 17 Jahren folgende Begrenzungen: 800 Zigaretten oder 200 Zigarren, 90 l Wein oder 10 l Spirituosen. Waffen jeder Art, auch die in Deutschland frei verkäuflichen Verteidigungssprays, dürfen nicht eingeführt werden, da ihr Besitz und Gebrauch in Griechenland verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird.