Italien

Italien ist für viele das Ferienland schlechthin. Nicht nur Städte wie Rom, Mailand oder Florenz haben es vielen Schweizern angetan: Beliebt sind auch die Badestrände von Ligurien sowie die Inseln Elba, Sardinien und Sizilien. Wie auch immer Ihr Entscheid für Ihre Ferien in Italien auch ausfällt – geniessen Sie das Dolcefarniente,  das Meer, das feine Essen und die atemberaubende landschaftliche Kulisse. 
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Auf einen Blick

Fläche:
301'230 km², davon sind 7'210 km² im Wasser. Die Inseln nehmen über 20 % der Fläche ein. Die beiden grössten Inseln sind Sizilien mit 25'708 km² und Sardinien mit 24'090 km².
Einwohner:
58 Mio. Einwohner davon sind über 90 % römisch-katholisch. Die stärkste Religionsminderheit sind die Griechisch-orthodoxen. Protestanten, Juden und Muslime machen zusammen ca. 6 % aus.
Staatsform:
Parlamentarische Republik.
Landessprache:
Italienisch. In den Touristengebieten ist eine Verständigung auf Deutsch, Französisch oder Englisch meist möglich.
Währung:
Landeswährung: EUR. Empfohlene Reisewährung: Bargeld; international anerkannte Kreditkarten.
Rauchen:
Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden – insbesondere in Hotels, Bars und Restaurants – ist verboten und wird mit Geldbussen bestraft.
Nebenkosten:
Diese hängen stark von der jeweiligen Ferienregion und der Saison ab. In den Touristenorten Taormina auf Sizilien sowie Porto Cervo, Porto Rotondo und Baja Sardinia auf Sardinien sind die Preise in der Hochsaison über dem Schweizer Niveau. In den anderen Ferienregionen oder in der Vor- oder Nachsaison sind die Preise auf Schweizer Niveau. Da die meisten Strände öffentlich sind, werden für Sonnenschirme und Liegestühle Gebühren verlangt. Auch hier variiert dies je nach Lage und Saison. Zwischen EUR 10.– bis 25.– sollten Sie für einen Sonnenschirm und 2 Liegen pro Tag rechnen.
Zeitverschiebung:
Keine.
Stromspannung:
220 Volt.
Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger:
Gültige Identitätskarte oder Reisepass, der nicht länger als 5 Jahre abgelaufen sein darf. Bürger anderer Nationen erkundigen sich bitte in Ihrem Reisebüro oder unter Tel. Nr. 0900 099 099 (Mo–Fr: 09.00–17.00 Uhr, CHF 1.50/Min.).
Impfvorschriften:
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Destinationen

Traumhafte Ferien in Italien: Ob Badeferien an Sardiniens Traumstränden, auf Elba, auf Sizilien, am Gardasee oder eine Städtereise nach Rom, Mailand oder Florenz – durchstöbern Sie die Angebote oder vergleichen Sie Hotels, Leistungen und Preise. 

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Karte

Infos

Italien - Kunst, Kultur und Dolce Vita

Bergseen, eingerahmt von schroffen Gebirgen im Norden. Die Poebene mit ihren riesigen Getreidefeldern und der Wohlstand bringenden Industrie. Mailand, das Zentrum der Wirtschaft und der Mode. Karneval oder doch nur eine Gondelfahrt in Venedig. Stille Winkel unberührter Natur und abgelegene Dörfer in den Bergregionen Mittel- und Süditaliens. Die malerische in warmen Farben erstrahlende Hügellandschaft der Toskana. Sandstrände unter blauem Himmel. Faszinierende historische Stätten, wie Florenz und Rom, Neapel und Sizilien. Das alles und viel mehr ist Italien.

Urlaub machen kann man rund ums Jahr - das Land ist für Touristen sehr gut erschlossen. Im Frühjahr und Herbst drängen sich Tausende Kulturinteressierte in und um die Höhepunkte der Kunstgeschichte wie die Sixtinische Kapelle und das Kolosseum in Rom oder die Uffizien in Florenz. Im Sommer wiederum sind die Strände belagert. Wer dem Tourismusrummel entgehen will, der reist am besten in den wild-romantischen Apennin. Bergdörfer, in denen scheinbar die Zeit stehen geblieben ist, und der Blick über Macchia bewachsene Hänge versprechen Ruhe und Erholung. Wassersport treiben, Wandern, Bergsteigen oder Ski fahren, auch Sportbegeisterte finden das ganze Jahr über ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Weltberühmt ist die Apenninenhalbinsel zwischen Alpen und Mittelmeer für ihre ausgezeichnete leichte Küche und die Vielfalt ihrer Weine. Jede der italienischen Regionen hat ihre eigenen Spezialitäten und Besonderheiten.

Klima und Reisezeit

Das Klima Italiens ist mit regionalen Unterschieden insgesamt mediterran, außer in den Alpen und im Apennin. Die zahlreichen Niederschläge in den kalten bis mäßig warmen Wintermonaten gehen in den Alpen als Schnee nieder. Im trockenen Sommer beeinflussen heiße Winde aus Nordafrika das Wetter in Mittel- und Süditalien und lassen das Thermometer die 35 °C-Marke oft weit überschreiten. Beste Reisemonate für Kulturinteressierte und Wanderer sind der Frühling und der Herbst, für Wintersportler die Monate Dezember bis März und für Badeurlauber der lange Sommer von Juni bis September.

Von ultra-moderner Mode bis zur legeren Freizeitkleidung ist alles erlaubt. Allerdings gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, das auch für Touristen gilt: Bei Besuchen von Kirchen und Klöstern sind kurze Hosen, Strandkluft oder schulterfreie Tops oder Kleider tabu. In manchen Städten ist sogar mit einem Bußgeld zu rechnen, wenn man den Altstadtbummel in Strandbekleidung unternimmt.

Reisen im Land

Bus- und Bahnnetz sind gut ausgebaut. Vor allem bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) kommt es immer wieder zu Verspätungen. Die Tarife sind sehr günstig, Aufschläge werden für IC/ICE-Züge berechnet. Man muss den Fahrschein vor dem Einsteigen in einem Automaten entwerten. Busse sind schneller und fahren auch in abgelegene Dörfer. Tickets für Überlandbusse kann man z. B. in Bars oder Tabacchi-Geschäften im Voraus kaufen. Die Autobahnen sind mautpflichtig. Deshalb kann es während der Stoßzeiten zu Wartezeiten vor den Zahlstellen kommen. Verkehrssündern drohen sehr hohe Geldstrafen, vor allem für eklatantes Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzungen, Alkohol und Drogen am Steuer sowie das Telefonieren mit dem Handy während des Fahrens. Die italienischen Autofahrer sind weniger aggressiv als allgemein angenommen. Auf Autobahnen und größeren außerstädtischen Straßen muss man auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Das Mitführen einer Warnweste im Auto ist Pflicht.

Nach Sizilien gelangt man mit der Fähre ab Neapel oder Villa San Giovanni; von Genua, Livorno, Neapel und Civitavecchia aus kann man nach Sardinien übersetzen. In Mailand, Rom und Neapel ist die U-Bahn das schnellste Transportmittel. Busse und Trambahnen bilden das Transportsystem in den anderen Großstädten. Die Tickets gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel.

Deutsche Botschaft

Via San Martino della Battaglia 4
00185 Roma

Tel. +39-06492131

http://www.rom.diplo.de

Schweizer Botschaft

Via Barnaba Oriani 61
00197 Roma

Tel. +39-06809571

rom.vertretung@eda.admin.ch
http://www.eda.admin.ch/roma

Elektrizität

Die Stromspannung in Italien beträgt überwiegend 220 V, manchmal 125 V. Für Schukostecker braucht man z.T. einen Adapter, den man im Heimatland, aber auch vor Ort erhält.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Epifania), Ostermontag, 25. April (Tag der Befreiung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 2. Juni (Tag der Republik), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.

Frauen allein unterwegs

Allein reisende Frauen haben in Italien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder abendliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Sie müssen sich jedoch in den Touristenhochburgen auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, Gesten, Gaffen und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn Sie den italienischen Klischeevorstellungen der Männer als große schlanke Blondine entsprechen.

ENIT

Uraniastraße 32
8001 Zürich

Tel. +41-43-4664040

info@enit.ch
http://www.enit.ch

ENIT

Neue Mainzer Straße 26
60311 Frankfurt am Main

Tel. +49-69-237434

Enit.ffm@t-online.de
http://www.enit-italia.de

Homosexualität

Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene.

Notruf

EU-Notruf: 112, Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118, Nationale Polizei: 113, Feuerwehr: 115.

Öffnungszeiten

Post: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr. Banken: Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr, manche eine zusätzliche Stunde am Nachmittag und Sa vormittag. Geschäfte: Mo-Sa 9-12.30/13 Uhr und ca. 15.30-19.30 in Süditalien jeweils eine halbe Stunde später, viele Geschäfte im Zentrum öffnen auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 9-22 Uhr. Museen: Di-So meist 9-17 Uhr; Mo meist geschlossen. Kirchen: meist über Mittag geschlossen, während der Gottesdienste keine Besichtigung.

Quittungen

Für sämtliche Dienstleistungen muss man sich in Italien eine Quittung mit Ausweis der Mehrwertsteuer geben lassen, die man aufbewahren sollte, um sie bei Kontrollen der Steuerbehörde vorweisen zu können.

Trinkgeld

Trinkgelder sind in Italien in vielen Dienstleistungsbereichen üblich, z. B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer, Fremdenführer. In Restaurants zahlt man bis zu 10 % des Rechnungsbetrages.

Zeit

In Italien gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Zur Sommerzeit wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen, doch empfiehlt sich die Mitnahme der EHIC-Karte sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.

Behinderte

Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel. 0041-62-2126740, info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch. Unter gleicher Adresse ist das Reisebüro für Behinderte Procap Reisen zu erreichen (Tel. 0041-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch). In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel. 0049-6294-4281-0, Fax 0049-6294-4281-79, www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org

Einreisebestimmungen

Schweizer benötigen zur Einreise nach Italien die gültige Identitätskarte oder den Reisepass. Auch EU-Bürger brauchen natürlich einen Personalausweis bzw. Kinderausweis.

Geld und Devisen

In Italien wird mit dem Euro (EUR) bezahlt, der in 100 Cent unterteilt ist. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent, 1 und 2 Euro, Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. An Geldautomaten kann man mit ec-Karte pro Tag bis zu 250 Euro abheben. Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben und großen Hotels möglich. Die gängigen Kreditkarten sind weit verbreitet.

Telefon

Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, bei Fernsprechämtern, Tankstellen und Tabakläden. Direkt nach Deutschland telefonieren kann man nur von Telefonzellen mit dem orangeroten Telefonhörer-Symbol. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039; bei Gesprächen nach Italien und innerhalb des Landes ist stets die Anfangsnull der Ortsvorwahl mitzuwählen - italienische Handynummern haben allerdings keine Null. Mobiltelefone funktionieren problemlos.

Zollbestimmungen

Schweizer und andere Nicht-EU-Bürger: 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen, 2 l Wein, sonstige Waren im Wert von bis zu 300 CHF. EU-Bürger über 17 Jahre können für den persönlichen Bedarf folgende Höchstmengen zollfrei ein- und ausführen: 800 Zigaretten oder 200 Zigarren, 1000g Tabak, 10 l Spirituosen, 90 l Wein, 20 l Liköre, Sherry etc., 110 l Bier. In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.