Mailand
- Städtereise Mailand: Shopping mit Stil: Kuppel der Galleria Vittorio Emanuele II
- Städtereise Mailand: Der Dom ist das Wahrzeichen von Mailand
- Städtereise Mailand: Ausgang Galleria Vittorio Emanuele II
- Städtereise Mailand: Castello Sforzesco
Gut zu wissen
- Transfers:
- Bei den folgenden Angeboten sind keine Transfers vom Bahnhof zum Hotel inbegriffen. Wir empfehlen Ihnen, zu Ihrem Arrangement die Tageskarten für den öffentlichen Verkehr gleich mit zu buchen (siehe U-Bahn-Billette).
- U-Bahn-Billette:
- Freie Fahrt auf den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt (U-Bahn-, Tram- und Busnetz) in den Tarifzonen 1–3.
- Informationen:
- Einreisebestimmungen: Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte. Währung: Euro. Sprache: Italienisch. Gute Verständigung in Englisch.
Entdecken
- Dom:
- Mailands markantestes Monument und eine der imposantesten Kirchen überhaupt! Besonders lohnt sich der Aufstieg aufs Dach, um die Aussicht über die Stadt zu geniessen.
- Gallerie Vittorio Emanuele:
- Diese Shopping- Gallerie ist eine der prunkvollsten und eine der ersten dieser Art, die in Italien Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden.
- Teatro alla Scala:
- Die Mailänder Scala ist nach wie vor eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Kein Opernstar, der hier nicht aufgetreten wäre.
- San Siro:
- Die Kathedrale der Fussball- Fans! Das Mega-Stadion fasst 85'000 Tifosi.
Erleben
- 10 Corso Como:
- Einer der tollsten Plätze Mailands für ein Abendessen mit mediterranen oder japanischen Spezialitäten.
- Tortona:
- Wo die Mailänder Mode gemacht wird. Im ehemalingen Industriegebiet im Südwesten der Stadt haben sich die berühmtesten Modelabels einquartiert. Zahlreiche Künstler, angesagte Treffpunkte und gute Restaurants sind ihnen gefolgt.
Shopping
- Via Torino:
- Sie verläuft vom Domplatz in südwestlicher Richtung bis zum Corso di Porta Ticinese. Hier finden Sie Young Fashion und relativ preiswerte Angebote.
- Corso Buenos Aires:
- Auf der 2 km langen Einkaufsstrasse findet sich in den vielen Warenhäusern für jedes Budget etwas.
Karte
Infos
Mailand - ein sinnliches Erlebnis
Die zweitgrößte Stadt Italiens ist Wirtschafts- und Handelszentrum und vitaler Tummelplatz der internationalen Trendsetter in Sachen Mode, Medien und Produktdesign.
Absolut berühmte und teuere Shoppingadressen, Edelboutiquen und Restaurants, unzählige Bars, Galerien und über 40 Bühnen sind in Milano beheimatet. Aber nicht nur Luxus, Eleganz und Innovation prägen das Stadtbild, Armut und Bescheidenheit gehören ebenso zum milanesischen Alltag. Wenn Mailand auch auf den ersten Blick eher schrill, hektisch und unter städtebaulichen Gesichtspunkten nicht gerade anziehend wirkt, so hält es dennoch Überraschungen bereit, zu denen der Blick in malerische Innenhöfe, bedeutende Gemäldegalerien oder eine Bootsfahrt auf dem romantischen Naviglio Grande gehören. So heißt einer der Mailand durchziehenden Kanäle, der zu beschaulichen Villenvororten und umliegenden Dörfern führt.
Lohnende Ausflüge bieten sich ins Umland an, etwa in den Naturpark des Ticino oder an die ca. 50 km entfernten Hausseen der Mailänder, den Lago Maggiore und den Lago di Como.
Milano Tourist - Informazione e accoglienza turistica Milano (IAT)
Piazza Castello 1
20121 Milano
Tel. +39-0277404343
iat.info@provincia.milano.it
http://ciaomilano.it
Unterwegs
Ein "ganzes Marmorgebirge" hat Goethe den Mailänder Dom genannt. Wie ein Fels in der Brandung liegt er inmitten der Großstadthektik, ein Ruhepol, der zugleich die Gelegenheit bietet, sich einen sehr guten ersten Überblick über Mailand zu verschaffen. Denn auf den mit Marmortafeln gepflasterten Dachterrassen des Doms hat man die gesamte Stadtlandschaft zu Füßen und blickt weit hinein in die Lombardische Ebene. Zinnen, Giebel, Statuen, Fialen - fast könnte man an eine himmlische Stadt denken, die sich souverän über dem profanen Großstadtleben erhebt.
Der Dom ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt, um sich die weiteren touristischen Eckpfeiler der Stadt zu erschließen: Palazzo Reale, Galleria Vittorio Emanuele II und die Piazza della Scala, um die sich große Paläste und gute Museen versammeln, sind nur einen Steinwurf entfernt. Ziele, die nicht direkt im Zentrum liegen, erreicht man schnell mit der Metropolitana, dem sehr guten U-Bahnnetz Mailands. Eine 24-Stundenkarte kostet nur 3 EUR, eine 48-Stundenkarte 5,50 EUR. An Sonntagen gilt eine Tageskarte für die ganze Familie. Mit der Milano Card kann man 48 Std. kostenlos alle öffentlichen Verkersmittel nutzen.
Artemide
Via Manzoni 12
20121 Milano
Tel. +39-02778712201
manzoni@artemide.com
http://www.artemide.com
Eine verrückte Lampe gefällig? Oder ein Wohnobjekt, mit dem Sie Freunde und Nachbarn nachhaltig beeindrucken können? Im Artemide mit Leichtigkeit zu finden, und das sogar zu erschwinglichen Preisen.
DMagazine
Via Montenapoleone 26
10121 Milano
Tel. +39-0276006027
info@dmagazine.it
http://www.dmagazine.it
Ein Kaufhaus inmitten des "Goldenen Dreiecks": Im Modezentrum von Mailand finden Sie Marken wie Armani und Prada zum halben Preis - für Sie und Ihn.
Il Salvagente
Via Fratelli Bronzetti 16
20129 Milano
Tel. +39-0276110328
info@salvagentemilano.it
http://www.salvagentemilano.it
Nur einige Blocks östlich vom "Goldenen Dreieck" kann man auf zwei Etagen in einer riesigen Auswahl an Designerklamotten zu Großhandelspreisen stöbern. Für Kinder bis zu 16 Jahren gibt es ein eigenes Geschäft in der Via Balzaretti 28.
La Rinascente
Piazza Duomo
20121 Milano
Tel. +39-0288521
Mailands berühmtestes Kaufhaus, das so gut wie keinen Wunsch unerfüllt lässt.
La Scala Shop
Piazza Scala 5
20121 Milano
Tel. +39-0245483257
customercare@lascalashop.it
http://www.lascalashop.it
Der ideale Laden für alle Opernfans. Zu kaufen gibt es Photos alter Aufführungen und von berühmten Sängern und Diven, Programmhefte, Plakate und vieles mehr rund um das weltberühmte Theater.
Mercatone del Naviglio Grande
Alzaia Naviglio Grande
20144 Milano
Tel. +39-0289409971
info@navigliogrande.mi.it
http://www.navigliogrande.mi.it
Der Flohmarkt und bunte Antiquitätenmarkt wird an den Ufern des Naviglio Grande abgehalten und ist bei den Mailändern wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Hier kann man in aller Ruhe stöbern und nach „alten Schätzchen“ Ausschau halten. Sehr stimmungsvoll.
Outlet Shoes
Via Martinetti 6/B
20147 Milano
Tel. +39-02406903
Wer auf der Suche nach günstigen Markenschuhen ist, sollte hier sein Glück versuchen. Die Schuhe sind im Fabrikverkauf bis zu 75 % günstiger.
Peck
Via Spadari 9
20123 Milano
Tel. +39-028023161
peck@peck.it
http://www.peck.it
Mit Abstand Mailands berühmtester Feinkostladen. Von Parmaschinken über edle Tropfen bis hin zu originellen Süßigkeiten gibt´s hier alles, was sich ein anspruchsvoller Gaumen wünscht. Darüber hinaus auch eine ideale Fundgrube für Mitbringsel.
Unterhaltung allgemein
Die Mailänder Scala ist natürlich der Fixstern für alle Opernliebhaber, die nach Mailand kommen. Karten sollte man schon bei der Anreise in der Tasche (und über einen Reiseveranstalter gebucht) haben, denn das Haus ist chronisch ausverkauft. Doch das Mailänder Nachtleben bietet sehr viel mehr als nur die höchste Kunst des Gesangs. Tanz- und Musiktheater von hohem Rang, Jazzkneipen, angesagte Diskotheken und kleine Rockbühnen, Kabaretts und intime Theatercafés ebenso wie trendige Bars gibt's ohne Ende.
Restaurants allgemein
Ein wenig anders als in anderen Regionen Italiens ist die lombardische Küche. Viele Völker sind im Laufe der Jahrhunderte durch Mittelitalien gezogen und haben ihre Spuren hinterlassen. Eintöpfe zum Beispiel sind beliebt. Die Pasta spielt nicht die dominierende Rolle, sondern der Risotto. Und der Koch hat eine Vorliebe für die Panade. Hinter costoletta alla milanese verbirgt sich nichts Anderes als das Wiener Schnitzel (vom Kalb), das allerdings nur deshalb den Namen von Österreichs Hauptstadt trägt, weil es der berühmte Feldmarschall Radetzky im Jahre 1848 als kulinarische Beute aus Italien mit nach Hause brachte. Weitere Gerichte, die sich als einheimische Kreation zu erkennen geben, sind minestrone alla milanese, eine Gemüsesuppe mit wechselnden Zutaten, und risotto alla milanese, in Butter und Zwiebeln angedünsteter Reis, mit Weißwein abgelöscht und mit Safran und Parmesan gewürzt. Seit 2005 besteht in Cafés, Bars und Restaurants striktes Rauchverbot.
Shopping allgemein
Die Welt der schönen Dinge - das ist Mailand. Luxus prägt die Schaufenster und den Inhalt der stets geschmackvollen Einkaufstaschen. Die Versuchung ist allgegenwärtig, besonders im berühmten Goldenen Viereck zwischen Piazza del Duomo, Piazza Santa Babila, Via Alessandro Manzoni und Via Montenapoleone, wo sich die weltberühmten Juweliere und Couturiers Tür an Tür drängen. Nicht ganz so exklusiv, dafür origineller, zeigt sich das Brera-Viertel, in dem auch Nachwuchskünstler zu Hause sind.
Bagutta
Via Bagutta 14
20121 Milano
Tel. +39-0276002767
segreteria@bagutta.it
http://www.bagutta.it
Das traditionsreiche Restaurant, das beste lombardische Küche serviert, liegt im Goldenen Dreieck. Alljährlich wird hier der Bagutta-Literaturpreis vergeben. Wen wundert's, dass vorzugsweise Künstler, Intellektuelle und solche, die es gerne wären, im Bagutta verkehren.
Boeucc
Piazza Belgioioso 2
20121 Milano
Tel. +39-0276020224
In dem im prächtigen Palazzo Belgioioso untergebrachten Restaurant mit eleganter Ausstattung sollte man sich das "ossobuco con risotto alla milanese" (Kalbshaxe mit Safranreis) schmecken lassen. Sehr beliebt bei Einheimischen.
Il Luogo di Aimo e Nadia
Via Montecuccoli 6
20147 Milano
Tel. +39-02416886
info@aimoenadia.com
http://www.aimoenadia.com
Schon lange kein Geheimtipp mehr, denn die aus der Toskana stammenden Besitzer haben für ihre einfache, aber raffinierte Küche bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen. Elegantes Ambiente und dezente Atmosphäre runden den kulinarischen Höhenflug ab.
Lucca
Via Panfilo Castaldi 33
20124 Milano
Tel. +39-0229526668
info@ristorantelucca.it
http://www.ristorantelucca.it/
Preisgünstig bietet das Lucca gute, klassische Küche mit einigen toskanischen Gerichten und dazu auch noch ein himmlisches Design der 1930er Jahre. Nicht weniger himmlisch ist das Publikum, darunter Bohemiens, Intellektuelle und manch kreative Geister.
Luini Panzerotti
Via S. Radegonda 16
20121 Milano
Tel. +39-0286461917
info@luini.it
http://www.luini.it
Hungrig nach der Besichtigung des Doms? Die Snacks bei Luini sind Legende, und Sie sollten unbedingt die berühmten Panzerotti probieren.
Osteria del Treno
Via San Gregorio 46
20124 Milano
Tel. +39-026700479
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das auch viele Mailänder zu schätzen wissen. Neben einer hervorragenden Weinkarte überzeugt hier auch das reichhaltige Angebot an überregionalen Wurst- und Schinkenspezialitäten.
Rigolo
Via Solferino 11
20121 Milano
Tel. +39-02804589
info@rigolo.it
http://www.rigolo.it
Die noble Trattoria liegt direkt im Brera-Viertel. Neben typischen regionalen Gerichten stehen hauseigene Kreationen wie z. B. "Robespierre con trevisana alla brace" (Rindfleisch mit Pilzen) auf der Speisekarte.
Trattoria Toscana
Corso di Porta Ticinese 58
20123 Milano
Tel. +39-0289406292
info@trattoriatoscana.net
http://www.trattoriatoscana.net
Nicht nur wegen ihrer bodenständigen Küche erfreut sich die Trattoria bei Einheimischen größter Beliebtheit, auch für Nachtschwärmer hat sie einiges zu bieten: Wenn ab Mitternacht die Küche geschlossen hat, wird bis tief in die Nacht Musik aufgelegt, und das garantiert immer eine gute Stimmung.
Basilica di Sant’Ambrogio
Piazza Sant'Ambrogio 15
20123 Milano
Tel. +39-0286450895
santambrogio@chiesadimilano.it
http://www.santambrogio-basilica.it
Die um 379 vom heiligen Ambrosius, dem Schutzpatron der Stadt, gestiftete Kirche erfuhr bis ins 19. Jh. immer wieder bauliche und innenarchitektonische Veränderungen. Die romanischen Ursprünge sind in einem der Basilika vorgelagerten Atrium sowie zwei Glockentürmen erhalten geblieben. Sehenswert im dreischiffigen Kircheninnern ist der romanische Paliotto, ein mit Blattgold und Edelsteinen geschmückter Hochaltar, der u. a. Szenen aus dem Leben des heiligen Ambrosius zeigt. Liebhaber vollendeter Romanik sollten einen Blick auf die herrlichen Mosaiken aus dem 5. Jh. in der Grabkapelle San Vittore in Ciel d´Oro keinesfalls versäumen.
Castello Sforzesco
Piazza del Castello
20121 Milano
Tel. +39-0288463700
Die trutzige, von Zinnen bekrönte Burg des Herrschergeschlechts der Visconti und Sforza wurde Ende des 15. Jhs. unter Ludovico il Moro zum Schloss umgebaut. Er engagierte berühmte Renaissancekünstler wie z. B. Leonardo da Vinci, der die Sala delle Asse ausmalte. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das Visconti-Grabmonument (1363) von Bonino da Campione, die unvollendete Pietà Rondanini (bis 1564) von Michelangelo und die prächtige Ausstattung der Corte Ducale.
In vielen der Repräsentationsräume sind heute eine Reihe von bedeutenden Museen untergebracht, darunter die Prähistorische Sammlung, 650 historische Musikinstrumente, das Civiche Raccolte d´Arte mit Goldschmiede-, Glasbläser-, Leder- und Stoffarbeiten, eine Waffensammlung, Möbel vom 15.-18. Jh. sowie Malerei der Spätgotik und Renaissance mit Werken von Mantegna, Corregio, Bramantino und Romanino.
Cimitero Monumentale
Piazzale Cimitero Monumentale
20154 Milano
Tel. +39-0288465600
200 000 m2 groß ist die Nekropole, wo sich berühmte Mailänder ihr Denkmal setzen ließen - für das einfache Volk war der Friedhof selbstverständlich tabu. Ein Grab übertrifft das andere, die meisten wurden zu Lebzeiten errichtet - alles, auch die Inschrift, sollte schließlich ganz im Sinne des Auftraggebers sein. 1866 wurde der Friedhof angelegt. Hier ruhen die Bocconi unter einem marmornen Baldachin, die Motta in einem Granitzylinder in Form eines Panettone, der Spiralturm der Bernocchi ist mit rund 100 Marmorskulpturen geschmückt. Andere wählten griechische Tempel als letzte Ruhestätte, man findet aber auch Bauten mit faschistischer Anmutung. Im so genannten Famedio, dem Ruhmestempel, ruhen die sterblichen Überreste der Dichter Manzoni, Quasimodo und Cattaneo.
Ganz hinten an der Friedhofsmauer findet sich überraschend ein schlichtes Erdgrab - hier ruht der volksnahe Vorstadtprediger Giuseppe Fervasi, der seinen Schäfchen mit allerlei unkonventionellen Heilmethoden zur Seite stand.
Dom (Duomo)
Piazza del Duomo
20123 Milano
Tel. +39-0272023375
milano.cattedrale@duvaws.com
http://www.duomomilano.it
Der Dom Santa Maria Nascente, gotisches Prunkstück mit 600-jähriger Baugeschichte und Wahrzeichen Mailands, bietet ein wahrhaft himmlisches Vergnügen: einen Spaziergang auf der Domterrasse, hoch über der Stadt, zwischen Spitztürmchen und einer steinernen Heerschar von Heiligen. Insgesamt 2245 Statuen und reichliches Ornamentwerk schmücken die Außenfassaden. Der Vierungsturm mit Madonnenfigur ist mit 108 m der höchste Punkt des Doms. Beachtenswert im Innern sind u. a. die riesigen gotischen Fenster der Apsis mit Glasmalereien, der Hochaltar von Pellegrino Tibaldi (16. Jh.), der 5 m hohe und siebenarmige Trivulzio-Kandelaber im nördlichen Querschiff, das Grabmal Gian Giacomo Medicis (1563) von Leone Leoni im südlichen Querschiff, das Grab des hl. Borromäus sowie die Schatzkammer in der Krypta.
Spektakulär ist der Blick von den Dachterrassen des Doms, zu denen an der Nordseite eine Treppe und ein Aufzug führen.
Galleria Vittorio Emanuele II
Piazza del Duomo / Piazza della Scala
20121 Milano
Die älteste Einkaufspassage der Stadt ist gleichzeitig der "salotto", die gute Stube der Mailänder, in der man sich bevorzugt am Abend oder am Sonntag trifft. Zahlreiche kleine Läden, darunter das weltberühmte Hutgeschäft "Borsalino", Restaurants und Cafés reihen sich hier aneinander. Die schöne Jugendstilbar "Zucca", in der schon Puccini und Verdi Stammgäste waren, lädt zu ihrer ureigensten Erfindung, dem Campari, ein. Gourmets zieht es zu Savini. Auch wenn man in der teuren Galleria kein Vermögen lassen will, so lohnt sich ein Besuch allemal, schon allein wegen ihrer großartigen Konstruktion aus Glas, Eisen und Stein und ihrem wunderschönen Marmordekor. 1867 wurde die Galleria nach Entwürfen von Giuseppe Mengoni fertig gestellt und nach dem Monarchen benannt, der Italien im Einigungsprozess des Risorgimento zusammenführte.
Pinacoteca di Brera
Via Brera 28
20121 Milano
Tel. +39-02722631
brera.artimi@arti.beniculturali.it
http://www.brera.beniculturali.it
Die im Palazzo Brera untergebrachte und der Kunstakademie angeschlossene Pinakothek besitzt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. 1776 unter Kaiserin Maria Theresa gegründet, wurde die Sammlung bis ins 20. Jh. erweitert. Heute umfasst sie rund 2000 Werke aus dem 14.-20. Jh., mit dem Schwerpunkt auf venezianischer und lombardischer Malerei. Unter den Meisterwerken befinden sich u. a. der "Tote Christus" (1466) von Mantegna, die "Vermählung Mariens" (1504) von Raffael, eine Pietà von Bellini sowie Gemälde von Tizian, Tintoretto, Caravaggio, Veronese, Rubens und Rembrandt. Im Arkadenhof der Brera ist eine illustre Statuen- und Büstensammlung zu sehen, zu der auch der nackte Napoleon gehört, ein 1809 von Canova geschaffenes und seinerzeit heftig umstrittenes "Standbild von Napoleon".
Santa Maria delle Grazie
Piazza Santa Maria delle Grazie 2
20123 Milano
Die von Donato Bramante 1492 umgebaute Kirche zählt zu den schönsten Sakralbauten der Renaissance. Die Außenfassade des überkuppelten Zentralbaus besticht durch ihre klare Gliederung.
Lichtdurchflutet öffnet sich der weiträumige Innenraum. Das Refektorium mit Leonardo da Vincis "Abendmahl" fiel 1943 Bombenangriffen zum Opfer, einzig das mit Sandsäcken geschützte Wandgemälde blieb verschont. Leonardo da Vinci arbeitete von 1495-1497 an dem Gemälde, bei dem er die Farben nicht "al fresco" (auf feuchten Putz), sondern "al secco" (auf getrockneten Putz) auftrug, was im Laufe der Jahrhunderte zum Abblättern der Ölfarbe führte. Seit einer von 1976 bis 1999 andauernden Komplettrestaurierung erstrahlen die zwölf Jünger, die in Dreiergruppen an der langen Tafel um Christus versammelt sind, wieder in prächtigen Farben - obgleich die Farbechtheit der Restauration umstritten ist. Da Vincis Darstellung hält den spannungsreichen Augenblick fest, in dem Jesus verkündet, einer der Jünger werde ihn verraten.
Via Montenapoleone
20121 Milano
Die Nobelmeile bildet zusammen mit der Via della Spiga, der Via Sant´ Andrea und den angrenzenden kleinen Gassen das so genannte Goldene Dreieck: Mailands exklusivste, extravaganteste, teuerste, luxuriöseste und berühmteste Shoppingadresse in Sachen Mode. Auf dem Laufsteg der Reichen, Schicken und Eitlen findet man sie alle, die großen und internationalen Namen der Haute Couture: Gianni Versace, Giorgio Armani, Ungaro, Krizia, Ferré, Gucci, Jean-Paul Gaultier, Prada ...
Auf der nur 500 m langen, von wunderschönen neoklassizistischen und Jugendstilhäusern umsäumten Straße reihen sich durchgestylte Läden mit ausgefallenen, mal minimalistischen, mal überladenen Schaufensterdekorationen aneinander. Sollte die dicke Brieftasche zum Einkaufen fehlen, bleibt nur Windowshopping.
Bar Magenta
Via Wittgens
20123 Milano
Tel. +39-3403893570
info@barmagenta.it
http://www.barmagenta.it
Nostalgie-Feeling pur: Jugendstil-Fans werden begeistert sein. Diese wunderschöne historische Bar mit ihren Tiffany-Lampen, den Jugendstilbildern und verschnörkelten Uhren ist so uralt wie populär. Hier kann man gemütlich verweilen, einen Espresso oder ein gutes Glas Wein genießen.
Blue Note
Via Borsieri 37
20159 Milano
Tel. +39-0269016888
info@bluenotemilano.com
http://www.bluenotemilano.com
Großartige Jazz Kneipe in der City. Regelmäßig finden Konzerte statt. Zu hören ist Jazz aller Stilrichtungen. Zusätzlich zur guten Musik, verwöhnt man die Gäste im Restaurant mit italienischen und internationalen Gerichten.
Café Atlantique
Viale Umbria 42
20135 Milano
Tel. +39-1991111113
info@cafeatlantique.com
http://www.cafeatlantique.it
Einer von Mailands Szenetreffs, der sich in einem ehemaligen Lagerhaus einquartiert hat. Wer üppige Ausstattung mag, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes goldrichtig.
CRT (Centro ricerca teatrale)
Viale Alemagna 6
20121 Milano
Tel. +39-0289011644
biglietteria@teatrocrt.it
http://www.teatrocrt.it
Dieses Tanz- und Musiktheater stellt avantgardistische Werke verschiedener Regisseure vor. Spätestens seit den Inszenierungen Mauricio Peroni de Castros, bei denen asiatischer Buddhismus, europäische Elemente sowie brasilianische Musik und Erzählungen zu einer neuen Form verschmelzen, erlangte das Theater überregionalen Ruhm.
Jamaica
Via Brera 32
20121 Milano
Tel. +39-02876723
info@jamaicabar.it
http://www.jamaicabar.it
Mitten im trendigen Brera-Viertel gelegen, verströmt die Bar noch immer einen Hauch des einstigen Künstlerviertels. Heute treffen sich hier auch gern die Studenten der benachbarten Kunsthochschule.
La Scala
Piazza della Scala
20121 Milano
Tel. +39-02860775
biglietteria@teatroallascala.org
http://www.teatroallascala.org
Um an Karten für das weltbekannte Opernhaus heranzukommen, benötigt man schon sehr viel Geduld, Stehvermögen oder einfach nur Glück. Dennoch, die Mühe lohnt sich! Die Theaterkassen befinden sich in der Galeria de Sagrato, der Metro Station Duomo und der Piazza del Duomo. Bestellen kann man Karten auch über die Homepage, über das automatische telefonische Buchungssystem oder per Fax, sowie bei Händlern vor dem Opernhaus (vor Vorstellungsbeginn und mit Aufpreis) erhältlich.
Piccolo Teatro
Via Greppi
20121 Milano
Tel. +39-0242411889
info@piccoloteatro.org
http://www.piccoloteatro.org
Unter Giorgio Strehler gelangte das Theater zu Weltruf. Auch heute noch verspricht die Bühne innovatives Regietheater.
Scimmie
Ascanio Sforza 49
20136 Milano
Tel. +39-0289402874
scimmie@scimmie.it
http://www.scimmie.it
Seit mehr als 25 Jahren lässt Mailand sich hier bei Pizza und Cocktails die Ohren mit Soul, Blues und Jazz volldröhnen. Doch auch visuell kommt man hier bei Theatervorstellungen oder einer Modeschau eines lokalen Designers nicht zu kurz - ein kulturelles Muss! Reservierungen unter der Telefonnummer: 3298778993
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| Max: 27 °C | Max: 24 °C | Max: 25 °C |