Kenya
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Auf einen Blick
- Fläche:
- 582'646 km²
- Einwohner:
- 31,5 Millionen.
- Religion:
- Von den 31,5 Millionen Einwohnern sind ca. 70 % Christen, 30 % Anhänger traditioneller, afrikanischer Religionen und Muslime.
- Hauptstadt:
- Nairobi.
- Staatsform:
- Präsidialrepublik.
- Landessprache:
- Kisuaheli (hinzu kommt die jeweilige Stammessprache). Amtssprache ist Englisch.
- Landeswährung:
- Kenya Schilling.
- Kurs:
- 100 KES = ca. Fr. 1.40. Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und KES erlaubt. KES jedoch nur bis zu einem Gegenwert von max. USD 6000.00.
- Zeitverschiebung:
- 25.10.2009–27.03.2010: + 2 Stunden28.03.2010–30.10.2010: + 1 Stunde
- Stromspannung:
- 220 Volt. Oft englische dreipolige Steckdosen. Stromausfälle kommen relativ häufig vor.
- Einreisebestimmungen:
- Für die Einreise nach Kenya benötigen Schweizer Bürger einen Reisepass, der 6 Monate über das Rückreisedatum gültig ist. Bürger anderer Nationen erkundigen sich bitte in ihrem Reisebüro und unter Tel. Nr. 0900 099 099 (Mo–Fr: 09:00–13:45/14:20–17:00, CHF 1.00/Min).
- Visum:
- Das Visum kann vor der Abreise in der Schweiz eingeholt werden (Kosten ca. CHF 30.00; Bearbeitungsfrist ca. 2 Wochen). Bei kurzfristigen Buchungen ist das Visum auch vor Ort bei der Einreise gegen Barbezahlung von USD 25.00 erhältlich. Im 2010 werden die Kosten für das Visum voraussichtlich wieder USD 50.00 betragen (ca. CHF 75.00).
- Impfungen:
- Bei direkter Einreise aus der Schweiz sind keine Impfungen vorgeschrieben.
- Gesundheit:
- Eine Malaria Prophylaxe wird dringend empfohlen. Für Individualreisende wird zusätzlich die Gelbfieberund Hepatitis A-Impfung empfohlen. Bei Weiterreise nach Tanzania ist eine Gelbfieber- Impfung obligatorisch. Weitere Auskünfte durch das Tropeninstitut/ Impfzentrum, Ihren Hausarzt sowie www.safetravel.ch.
- Empfohlene Reisewährung:
- Travellers Cheques in USD, Euro oder Schweizer Franken. Internationale Kreditkarten: VISA und Mastercard. Diners und American Express Kreditkarten sind weniger verbreitet und werden oft nicht akzeptiert. Bei Bezahlung mit Kreditkarten wird generell eine Gebühr von 5 % erhoben. EC Bancomaten gibt’s am Flughafen und im Stadtzentrum von Mombasa, Malindi, Diani und Nairobi. Diese Barclays Bank Automaten sind allerdings öfters Störungen unterworfen. USD-Noten, welche vor dem Jahre 2000 datiert sind, werden nicht akzeptiert. Ausserdem wird die Mitnahme von möglichst kleinen Noten empfohlen.
- Kenyanisches Konsulat:
- Av. de la Paix 1–3, 1202 GenfTel. 022 906 40 57,Fax 022 731 29 05.
Destinationen
Kenya ist ein interessantes Reiseziel für traumhafte Ferien: ob Badeferien oder spannende Safaris. Lassen Sie sich beim Lesen inspirieren und durchstöbern Sie die Angebote. Vergleichen Sie Hotels, Leistungen und Preise.
Karte
Infos
Jambo Kenya!
Traumhafte Nationalparks mit Elefanten, Nashörnern, Löwen, Giraffen und Gazellen in weiter Savannenlandschaft, Seen, heiße Quellen und Vulkane im ostafrikanischen Grabenbruch, der schneebedeckte Gipfel des Mt. Kenya, weiße Sandstrände und Korallenriffe am Indischen Ozean sowie kolonial geprägte Städte mit bunten Märkten - wohl kaum ein ostafrikanisches Land ist so kontrastreich und vielfältig wie das "Safariland" Kenia. Von Regenwald bis Wüste sind hier alle Vegetationszonen vertreten.
Selbst eine mehrere Wochen lange Reise reicht nicht aus, um alle sehenswerten Regionen des Landes am Äquator zu besuchen. Deshalb bleibt dem Touristen nur die Qual der Wahl und die Beschränkung auf ein paar interessante Highlights. Ebenso vielfältig wie seine Landschaften sind Kenias 39 Millionen Menschen. Von den 42 Ethnien sind die bunt geschmückten und rot gewandeten Massai sicher am bekanntesten. Ähnlich wie sie, pflegen auch die Samburu und Kikuyus ihre Traditionen. Das Völker- und Religionsgemisch komplettieren die zugewanderten Europäer, Araber und Asiaten.
Sprachlich fällt die Verständigung mit der Geschäftssprache Englisch meist leicht. Aber ein paar Wörter Kisuaheli wie z. B. jambo (hallo), habari (wie geht´s) oder asante sana (vielen dank) sollte sich der weltgewandte Muzungu (Fremde) schon aneignen.
Jambo Kenya!
Traumhafte Nationalparks mit Elefanten, Nashörnern, Löwen, Giraffen und Gazellen in weiter Savannenlandschaft, Seen, heiße Quellen und Vulkane im ostafrikanischen Grabenbruch, der schneebedeckte Gipfel des Mt. Kenya, weiße Sandstrände und Korallenriffe am Indischen Ozean sowie kolonial geprägte Städte mit bunten Märkten - wohl kaum ein ostafrikanisches Land ist so kontrastreich und vielfältig wie das "Safariland" Kenia. Von Regenwald bis Wüste sind hier alle Vegetationszonen vertreten.
Selbst eine mehrere Wochen lange Reise reicht nicht aus, um alle sehenswerten Regionen des Landes am Äquator zu besuchen. Deshalb bleibt dem Touristen nur die Qual der Wahl und die Beschränkung auf ein paar interessante Highlights. Ebenso vielfältig wie seine Landschaften sind Kenias 39 Millionen Menschen. Von den 42 Ethnien sind die bunt geschmückten und rot gewandeten Massai sicher am bekanntesten. Ähnlich wie sie, pflegen auch die Samburu und Kikuyus ihre Traditionen. Das Völker- und Religionsgemisch komplettieren die zugewanderten Europäer, Araber und Asiaten.
Sprachlich fällt die Verständigung mit der Geschäftssprache Englisch meist leicht. Aber ein paar Wörter Kisuaheli wie z. B. jambo (hallo), habari (wie geht´s) oder asante sana (vielen dank) sollte sich der weltgewandte Muzungu (Fremde) schon aneignen.
Klima und Reisezeit
Angesichts der Höhenunterschiede und der topographischen Vielfalt variieren Temperatur, Niederschläge und Luftfeuchtigkeit innerhalb Kenias erheblich. Keineswegs ist es am Äquator immer heiß, man kann auch kalte Tage und frostige Nächte erleben. An der Küste herrscht tropisch-feuchtes Klima mit zum Teil sehr hoher Luftfeuchtigkeit, im Norden und in den Ebenen ist es trocken und heiß, während im Hochland ein frisches und gesundes Klima wie etwa in den Alpen herrscht. Mit Abweichungen ist die Hauptregenzeit zwischen April und Juni.
Eine Keniareise kann man zu jeder Zeit des Jahres unternehmen. Das heiße Afrika und einen wolkenlosen Badeurlaub erlebt man am ehesten in den mitteleuropäischen Wintermonaten, dem kenianischen Hochsommer (Dezember bis März). Die Vorteile einer Reise außerhalb der Hochsaison liegen auf der Hand: weniger Staub, geringere Hitze, bei Pirschfahrten lassen sich die Tiere, die sich bei großer Hitze in den Schatten verkriechen, leichter beobachten. An der Küste benötigt man leichte und luftige Kleidung. Im Hochland trägt man meist Sommerkleidung, für den Morgen und die Abende sowie die kalten Monate sind (Fleece-)Pullover jedoch unerlässlich. Nach Einbruch der Dämmerung sollte man (am besten mit Insektenschutzmittel imprägnierte) langärmelige Hemden und stichfeste Hosen gegen die malariaübertragenden Moskitos tragen.
Reisen im Land
Kenia bietet sich sowohl zur Erkundung mit dem Mietwagen als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. In einem afrikanischen Land muss man sich allerdings auf die chaotischen Verkehrsverhältnisse einstellen - in Kenia herrscht außerdem Linksverkehr. Die Teerstraßen sind häufig in schlechtem Zustand mit großen Schlaglöchern. Vor und in größeren Orten ist Vorsicht geboten vor den vielen Speed Bumps, hohen Bodenwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung. Matatus, die lokalen Kleinbusse, fahren fast jedes Dorf an, sind aber meist zu Bersten voll und nicht unbedingt sicher. Unfälle, vor allem auf den Hauptverbindungsstrecken wie dem Nakuru Highway, sind leider keine Seltenheit.
Für Überlandfahrten am besten geeignet sind die Reisebusse verschiedener Privatgesellschaften mit einem landesweiten Streckennetz. Eisenbahnverbindungen existieren kaum, beliebt ist aber die Liegewagen-Fahrt von Nairobi nach Mombasa oder Kisumu. Die empfehlenswerte Air Kenya (http://www.airkenya.com) fliegt verschiedene nationale Flughäfen, z.B. in den Nationalparks, an.
Deutsche Botschaft
Riverside Drive 113, Ludwig Krapf House
00100 Nairobi
Tel. +254-20-4262100
info@nairobi.diplo.de
http://www.nairobi.diplo.de
Schweizer Botschaft
Mama Ngina Street, International House, 7th floor
00100 Nairobi
Tel. +254-20-228735
nai.vertretung@eda.admin.ch
http://www.eda.admin.ch/nairobi
Elektrizität
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt Wechselstrom, in abgelegenen Gegenden werden Generatoren verwendet. Manche Hotels haben Stecker für Rasierapparate mit 110 Volt. Da die Steckdosen britischer Norm entsprechen (dreipolig), braucht man einen Adapter.
Feiertage
1. Januar, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 1. Juni (Madaraka Day, Jahrestag der Selbstverwaltung), 21. Juli 2012 (Beginn des Ramadan), 19. August 2012 (Ende des Ramadan), 10. Oktober (Moi Day, Beginn von Mois Präsidentschaft), 20. Oktober (Kenyatta Day), 12. Dezember (Jamhuri Day, Tag der Unabhängigkeit), 25. und 26. Dezember (Christmas Day, Boxing Day).
Frauen allein unterwegs
Durch die hohe Gewaltkriminalität bestehen zwar in Kenia Sicherheitsrisiken, aggressive männliche Anmache ist jedoch eher selten. Als Touristin wird man meist zuvorkommend behandelt. Generell ist aber - nicht nur Frauen - insbesondere im Rift Valley und den Provinzen Western und Nyanza und dort vor allem für die Städte Eldoret, Kakamega, Kisumu, Nakuru und Naivasha zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollte man bei Dunkelheit generell meiden und auch sonst nicht allein spazieren gehen, auch nächtliche Spaziergänge am Strand unterlassen. Politischen Kundgebungen und anderen Menschenansammlungen insbesondere im Bereich von Slumgebieten in Nairobi und anderen Städten sollten unbedingt aus dem Weg gegangen werden. Individualreisende sollten nur in Hotels, Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten.
Kenya Tourist Board, c/o Travel Marketing Romberg TMR GmbH
Schwarzbachstr. 32
40822 Mettmann
Tel. +49-2104-832919
kenia@travelmarketing.de
http://www.magicalkenya.com
Homosexualität
Gleichgeschlechtliche Paare sollten in der Öffentlichkeit Zurückhaltung üben und über die Reiseveranstalter klären, welche Hotels bereit sind, Zimmer an sie zu vermieten. Homosexualität wird in Kenia nicht toleriert und homosexuelle Handlungen können strafrechtlich verfolgt werden.
Notruf
Notruf-Nummer: 999. Flying Doctor Service AMREF am Jomo Kenyatta Airport, Nairobi: Tel. 00254-20-315454 od. 00254-733-628422, 24h-Notfallzentrum
Öffnungszeiten
Die Geschäfte sind meist Montag bis Samstag von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet, einige Kaufhäuser und indische Dukas bis weit in die Nacht hinein. In Mombasa schließen manche Geschäfte für eine lange Siesta von etwa 12.30 bis 16 Uhr; manche sind auch am Sonntagvormittag geöffnet. Büros und Ämter sind Montag bis Freitag von 8.30 bis 15 Uhr geöffnet, Banken, die in den Städten fast alle einen Wechselschalter haben, von 9 bis 14.30 Uhr. Die Flughafenbanken sind täglich bis 24 Uhr geöffnet.
Trinkgeld
In den Hotels, Restaurants und Bars werden in der Regel 5 bis 10 % Bedienungszuschlag berechnet. Es ist üblich, auch für alle anderen Dienstleistungen ein kleines Trinkgeld zu geben. Das Trinkgeld ist ein wichtiger Bestandteil des Gehalts etwa für das Begleitpersonal bei Safaris.
Zeit
Ortszeit ist MEZ (Mitteleuropäische Zeit) + zwei Stunden im Winter, plus eine Stunde in der Sommerzeit, GMT + 3 Std. Zu berücksichtigen ist, dass die Tage in Kenia das ganze Jahr über 12 Stunden dauern. Wegen der Äquatornähe geht die Sonne ganzjährig etwa um sechs Uhr auf und nach zwölf Stunden gegen 18 Uhr rasch unter. Die Phase der Morgen- bzw. Abenddämmerung (um 6.30 bzw. 18.30 Uhr) ist sehr kurz.
Ärztliche Versorgung
In Kenia ist die medizinische Versorgung besser als in den meisten Staaten Afrikas, sie ist jedoch nicht mit den technischen, apparativen und hygienischen Standards Europas vergleichbar. Nur in Nairobi und an der Küste gibt es mehrere gute Kliniken mit Fachärzten und Chirurgen. Die besseren Hotels verfügen über Hausärzte. In den ländlichen Gebieten stehen meist nur kleine Health Centres zur Verfügung. Im Notfall, z.B. für Teilnehmer von Safaris, stehen die Rettungsdienste von Flying Doctor und Medivac zur Verfügung, die auch eine günstige Versicherung für eventuelle Rettungsflüge anbieten. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Mobility International Schweiz
Amthausquai 21
4600 Olten
Tel. +41-62-2068835
info@mis-ch.ch
http://www.mis-ch.ch
Behinderte können in Kenia nicht damit rechnen, dass in Hotels und öffentlichen Einrichtungen spezielle Vorkehrungen für sie getroffen wurden. Die Reiseveranstalter wissen, welche Hotels behindertenfreundlich sind. Schweizer Bürger wenden sich bei der Reiseplanung an Mobility International. Unter derselben Adresse operiert ein Reisebüro für Behinderte: Procap-Reisen, Tel. 0041-62-2068830, Fax 0041-62-2068839, http://www.procap-reisen.ch
Einreisebestimmungen
Für Schweizer sowie für die Bürger aller EU-Staaten besteht Visumzwang. Das Visum kostet 50 € und gilt 3 Monate. Es wird auch problemlos an den Landesgrenzen sowie am Flughafen erteilt. Eine einmalige Verlängerung der Visa ist im Immigration Office in Nairobi möglich. Die Zahlungen werden nur in Scheinen angenommen, häufig muss man die Gebühr mit US-Dollar bezahlen. Für den Antrag bei der diplomatischen Vertretung im Heimatland (Botschaft der Republik Kenia, Markgrafenstr. 63, 10969 Berlin, Tel.: 030-25 92 66 0, Fax 030-25 92 66 50) werden benötigt: Reisepass, der bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, Passbild, bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Auch Kinder sollten bei der Einreise einen noch mindestens sechs Monate gültigen Kinderreisepass mitführen, da es bei Eintragung der Kinder in den Reisepass der Eltern bei der Ein- und Ausreise häufig zu Schwierigkeiten kommt. In den angrenzenden Gewässern zu Somalia und seinen Nachbarstaaten besteht ein großes Risiko von Kaperungen und Angriffen durch Piraten. Deshalb wird Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter http://www.mschoa.org dringend empfohlen. Auch auf dem Festland Kenias wird generell zur Vorsicht geraten - meiden Sie nach Möglichkeit größere Menschenansammlungen und politische Kundgebungen. Berücksichtigen Sie bei der Buchung und Teilnahme an Safaris, dass sich in jüngster Zeit Unfälle von Fahrzeugen lokaler Safariunternehmen auf Grund des offensiven Fahrstils und Übermüdung der Fahrer sowie nur bedingter Geländetauglichkeit der Kleinbusse gemehrt haben. Um das Risiko zu minimieren, informiert man sich am besten bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit dem jeweiligen Safarianbieter. Vor Reiseantritt sollte man sich vergewissern, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden. Weisen Sie den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hin! Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Vorsicht: Der teilweise schlechte Straßenzustand kann sich oft als unüberwindliches Hindernis erweisen.
Geld und Devisen
Der Kenia-Shilling KSh wird in 100 Cents unterteilt. In Umlauf sind Noten zu 1000, 500, 200, 100 und 50 Shilling, Münzen zu 5, 10 und 20 Shilling. 20 Kenia-Shilling werden auch als "Kenia-Pfund" bezeichnet. Kreditkarten (u.a. Eurocard/Mastercard, Visa, Diner's Club, American Express) sind ein gängiges Zahlungsmittel in Hotels, Lodges und vielen Geschäften. Devisen können unbeschränkt eingeführt werden, der Kenia-Shilling darf nur bis zu einem Gegenwert von 6000 US$ (500 000 KSh) ein- bzw. ausgeführt werden. An fast allen Geldautomaten ist die Bargeldabhebung mit Kreditkarte möglich. An einigen ATMs, beispielsweise der Barclays Bank, kann auch mit Maestro-Bankkarte Geld gezogen werden. Bei der Bezahlung mit Kreditkarten oder dem Abheben von Geld gilt besondere Vorsicht - es ist nicht ausgeschlossen, dass dies in Express-Entführungen mündet, bei denen Reisende oft stundenlang festgehalten werden, um größere Geldbeträge abzuheben. Nach Möglichkeit sollte deshalb vor allen in der Ankunftshalle des Internationalen Flughafens Nairobi weder Geld umzugetauscht noch abgehoben werden. Hilfreich ist es deshalb, etwas Bargeld in Ein-Dollar-Noten mitzunehmen, um z.B. den Transfer vom Flughafen zahlen zu können.
Telefon
Kenia hat die Ländervorwahl 00254. Zu den großen Städten ist Selbstwählferndienst möglich. Von öffentlichen Telefonzellen kann man ins In- und Ausland telefonieren. Diese sind noch relativ dünn gesät und funktionieren mit Münzen und Telefonkarten, die auf der Post oder an Kiosken erhältlich sind. Da viele Münzautomaten außer Betrieb sind bzw. wenn sie funktionieren, mit unzähligen Münzen gefüttert werden müssen, sollte man die neuen Kartentelefone benutzen. Aus Hotels kann man zwar problemlos ins Ausland telefonieren, doch werden hohe Zuschläge erhoben. Die internationale Vorwahl für die Schweiz ist 0041, Deutschland 0049, Österreich 0043. Mit GSM-Handys kann man in Kenia telefonieren; am besten erkundigt man sich vor Antritt der Reise bei seinem Provider. Für alle, die sich länger in Kenia aufhalten und erreichbar sein möchten, lohnt sich die Anschaffung einer lokalen SIM-Kare mit Prepaid-Guthaben (sehr billig).
Zollbestimmungen
Pro Person über 16 Jahre dürfen 200 Zigaretten bzw. 50 Zigarren, 1 l Spirituosen und 0,5 l Parfüm eingeführt werden, ebenso Gegenstände des persönlichen Bedarfs wie Kameras und Zubehör, Kassettenrecorder, Fernglas etc. Wertvolle elektronische Geräte sind zu deklarieren. Nicht gestattet ist die Einfuhr von Waffen und "Pornographie" (wozu auch Männermagazine wie "Playboy" zählen). Für Haustiere benötigt man einen einen EU-Heimtierpass mit gültiger Tollwutimpfung und Titer-Bestimmung zur Wiedereinreise in die EU. Die Ausfuhr von Gold und Diamanten, Antiquitäten, Häuten, Fellen, Elfenbein und daraus gefertigten Gegenständen, Kroko-Artikel u. Ä. ist verboten, für Jagdtrophäen benötigt man eine Ausfuhrerlaubnis. Geschenke bis zu einem Wert von 175 Euro bzw. 300 CHF darf man zollfrei ins Heimatland mitnehmen.

