Madrid

Madrid - Die Königliche In Madrid schlägt das Herz Spaniens. Hier pulsiert das Leben tags und nachts, 7 Tage die Woche. Tauchen Sie ein in eine energiegeladene Fusion aus Lebenslust, Genuss und Kultur. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Plaza Mayor, der Palacio Real, die Kathedrale La Almudena oder der Park El Retiro mit dem künstlich angelegten See. Die Gran Via ist die bedeutendste Einkaufsstrasse in Madrid. In den alten Hochhäusern finden Sich Filialen von erschwinglichen Modeketten wie Mango oder Zara und Shops von jungen Designern. Entdecken Sie auf ihrer Städtereise diese hinreissende, kosmopolitische und etwas chaotische Metropole!
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Städtereise Madrid: Palacio de Comunicaciones an der Plaza de Cibeles - Nachtaufnahme

Gut zu wissen

Transfers:
Der Transfer ist nicht inbegriffen. Wir empfehlen die U-Bahn zu benützen Gegen Gebühr reservieren wir Ihnen auch gerne einen Privattransfer vom Flughafen zu Ihrem Hotel.
Tourist Travel Pass Zone A:
Zusammen mit Ihrem Arrangement können Sie bei uns Tageskarten für unbeschränkte Fahrten der öffentlichen Verkehrsmittel beziehen, inbegriffen auch die Fahrt vom/zum Flughafen.
Informationen:
Einreisebestimmungen: Schweizer Bürger benötigen eine gültige ID oder einen Reisepass (kann bis 5 J. abgelaufen sein). Währung: Euro. Sprache: Spanisch.

Entdecken

Plaza Mayor:
Grandioser, rechteckiger Platz mit dem Flair einees Theatersaals.
Parque del Retiro:
Der ehemalige Privatpark der königlichen Familie und heute eines der beliebtesten Erholungsgebiete Madrids.
Palacio Real:
Madrids riesiges Schloss ist heute Schauplatz zahlreicher Staatsempfänge.
Centro de Arte Reina Sofía:
Höhepunkt des Museums für Kunst ist Picassos Guernica, aber auch Werke von Miró und Dalí.
Museo del Prado:
Der Reichtum an ausländischen Werken spiegelt die historische Macht der spanischen Krone wider.

Erleben

Tapas:
Mehr als nur Häppchen, es ist ein Lebensstil und eine Tradition. Besuchen Sie die Tavernen rund um die Plaza Mayor oder entlang der Calle Cava Baja und Cava Alta.
Gran Via/ Plaza de Santa Ana:
Ein Paradies für Nachtschwärmer, die Auswahl ist riesig. Die Strassen sind bis in die frühen Morgenstunden belebt.
Teatro de la Opera:
Eines der besten Opernhäuser der Welt.

Insider Tipps

Soleá:
Eine der berühmtesten Flamenco- Bars der Stadt. Für alle, die Flamenco mal ein bisschen weniger touristisch erleben möchten. Hier wird improvisiert und der Flamenco kommt so richtig aus der Seele. Ab und zu wird auch gesungen und getanzt. Wer weiss, vielleicht ist gerade ein berühmter Flamencokünstler zur Stelle. Natürlich braucht es etwas Glück–wie gesagt, hier ist Spontanität angesagt. Cava Baja 34, nahe der Metrostation La Latina.
Marisquería Ribeira do Miño:
Freunde der Meeresfrüchte aufgepasst! Hier gibt es die Besten–zu Top-Preisen und in grossen Mengen: Meeresfrüchte ob als Imbiss zwischendurch, als Apéro mit einem Glas Wein (Ribeiro/Albariño) oder zum gediegenen Nachtessen mit mehreren Gängen. Hier ist der Fisch garantiert frisch! Und das Lokal ist typisch spanisch: laut und chaotisch. Aber dafür sehr beliebt bei den Madrileños. C/Santa Brigida 1, nahe der Metrostation Tribunal.
La Taquita de Enfrente:
Das Essen ist hier schlichtweg fantastisch und die Weinauswahl riesig! Ein kleines, typisches Restaurant, mit freundlicher Bedienung und ohne viel Schnickschnack. Die Preise sind hier eher hoch, aber das Essen ist es auf jeden Fall wert! Calle de la Ballesta 6, nahe der Metrostationen Gran Via und Callao.

Karte

Infos

Madrid - ein königliches Vergnügen

Ein aufregendes Nachtleben, Szene-Clubs und Bars. Elegante Einkaufsstraßen und schicke Cafés. Museen von Weltrang und beeindruckende Architektur - welches ist Ihr Madrid?

Kaum eine andere Stadt Europas hat sich in den letzten 20 Jahren so rasant verändert wie die spanische Hauptstadt: Das historische Zentrum mit der arkadengesäumten Plaza Mayor und der Puerta del Sol ist maurisch geprägt. Zahlreiche Straßencafés, eine schöne Markthalle und der bekannte Flohmarkt Rastro (nur sonntags) erfüllen sie mit Leben. Voller Atmosphäre sind die engen, oft noch kopfsteingepflasterten Gassen im ehemaligen Judenviertel Lavapiés. Herrschaftlich wirkt dagegen das Viertel rund um den kolossalen Palacio Real, in dem König Juan Carlos Staatsgäste empfängt. Hier finden sich die bedeutenden Museen, allen voran der Prado mit seinen zigtausenden Kunstwerken, aber auch die Sammlung Thyssen-Bornemisza, in der auch moderne Werke zu sehen sind.

Gourmets schätzen Madrid als kulinarischen Schmelztiegel Spaniens: Alle regionalen Küchen sind hier vertreten - Sie haben die Qual der Wahl!

Centro de Turismo de Colón

Plaza de Colón, s/n
28046 Madrid

Tel. +34-915881636

turismoptm@munimadrid.es
http://www.esmadrid.com

Unterwegs

Die wichtigste Empfehlung zuerst: Lassen Sie das Auto im Parkhaus stehen, das spart Zeit und Nerven, und begeben Sie sich zu Fuß oder per Metro und Bus auf Erkundungstour. Einen Überblick verschafft Ihnen eine Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus von "Madrid Visión" (Ecke Calle San Bernardo/Gran Vía). Um mit Madrid auf Tuchfühlung zu gehen, gibt es keinen besseren Ausgangspunkt als die zentrale Plaza Mayor. Die Besichtigung der Altstadt mit zahlreichen Bauwerken aus der Zeit der Habsburger rundet der Besuch eines der legendären Kaffeehäuser ab.

In den lebhaften Gassen des Dichterviertels Huertas - insbesondere um die Plaza Santa Ana - mit Tavernen, Tapas-Bars und Märkten ist deutlich die Atmosphäre des Südens zu spüren. Große Kunst steht im "Goldenen Dreieck" der Kunstmuseen auf dem Programm. Besonders der Besuch des Prado ist ein Muss für jeden Kunstliebhaber. Danach bietet sich der Parque del Retiro zur Erholung an. In den Open-Air-Cafés am großen See kann man rasten und neue Energie für die berühmten Madrider Nächte tanken…

ABC Serrano

Calle Serrano 61
28006 Madrid

Tel. +34-915775031

administracion@abcserrano.com
http://www.abcserrano.com

In den vier Etagen des eleganten Einkaufszentrums im ehemaligen Verlagshaus ABC und Blanco y Negro findet man Läden und Geschäfte aller Art. Auf der Dachterrasse befinden sich ein Restaurant und eine Bar.

Camper

Calle Preciados 23
28013 Madrid

Tel. +34-915317897

http://www.camper.com

Die mallorquinische Firma produziert modern-klassische Schuhe für Sie und Ihn zu erschwinglichen Preisen.

Casa Jiménez

Calle Preciados 42
28013 Madrid

Tel. +34-915480526

http://www.casajimenez.net

Die Boutique, eine der ältesten ihrer Art in Spanien, bietet ein umfangreiches Angebot an Mantillas - schönen Spitzenschleiern - und eleganten Mantones, den traditionellen Schulter- und Brusttüchern.

Casa Mira

Carrera de San Jerónimo 30
28014 Madrid

Tel. +34-914296796

Die 1855 von Luis Mira aus Alicante gegründete Konfiserie bietet landestypische Leckereien aus eigener Herstellung. Besonders begehrt ist "turrón", ein köstliches Weihnachtsgebäck aus Mandeln, Honig und Eiweiß.

Centro Comercial Príncipe Pío

Paseo de la Florida, s/n
28008 Madrid

Tel. +34-917580040

info@ccprincipepio.com
http://www.ccprincipepio.com

Zum Shopping-Vergnügen kommt hier der Reiz, sich in einem umgebauten historischen Bahnhof zu bewegen, der Estación Norte. In der untersten Etage reihen sich die Modeläden, oben warten Restaurants und Cafés auf Gäste und bieten mehrere Kinosäle Zerstreuung.

El Corte Inglés

Calle Preciados 1-3 und 9
28013 Madrid

Tel. +34-913798000

http://www.elcorteingles.es

El Corte Inglés ist die größte und berühmteste Kaufhauskette Spaniens. Allein in Madrid existieren 16 Filialen. Das riesige Angebot reicht von Mode, CDs, Büchern und Spielwaren bis zu Haushaltswaren und Lebensmitteln.

El Rastro

Ribera de Curtidores
28005 Madrid

Die Ursprünge des berühmten Trödelmarkts von Madrid gehen bis auf das 16. Jh. zurück, als hier fliegende Händler ihre Ware feilboten. Jeden Sonntag verwandelt sich das Gebiet zwischen Plaza de Cascoro und die Ribera de Curtidores in einen riesigen Basar, auf dem rund eine Viertelmillion Menschen an den zahllosen Ständen vorbeiziehen. Zum breiten Angebot gehören Bücher, Kleidung, Haushaltswaren, Antiquitäten und Kunsthandwerk.

Zara

Gran Vía 34
28013 Madrid

Tel. +34-915211283

http://www.zara.es

Die Zara-Boutiquen, mittlerweile in allen großen Metropolen der Welt zu finden, bieten aktuelle Mode und Accessoires für Damen, Herren und Kinder zu sensationell günstigen Preisen.

Unterhaltung allgemein

Madrid gilt als Eldorado für Nachtschwärmer. Vom Kulturerlebnis in einem der Theater, bei Konzerten oder Vernissagen bis hin zum Disko-Vergnügen open end – für jeden wird etwas geboten. Der Paseo de Castellana verwandelt sich nach Sonnenuntergang in eine Freilichtbühne der Schickeria. In den Straßen und Gassen von Huertas ist immer etwas los, und die unzähligen Musik-Bars und Techno-Klubs von Malasaña wetteifern Nacht für Nacht dezibelstark um die Gunst der Gäste. Zu einer echten "marcha" gehört es, im Laufe der Nacht den Schauplatz und das Ambiente mehrmals zu wechseln.

Restaurants allgemein

In den rund 5000 Restaurants und 23000 Bars, Mesones, Tascas und Tavernas bekommt man sämtliche Spezialitäten des Landes. Wie ganz Kastilien zählt auch Madrid zu der so genannten Bratenzone (zona de los asados). Hervorragend schmecken im Ofen oder Tontopf geschmorte Spanferkel (cochinillo), Milchlamm (lechazo) und Zicklein (cabrito). Bekannt ist Madrid auch für seine deftigen Eintöpfe und Suppen; den "cocido madrileño" aus Kichererbsen (garbanzos), Schweinespeck, Schinken, Hühnerfleisch, Blutwurst (morcilla), Paprikawurst (chorizo) und Weißkohl sollte man einmal probiert haben. In den asturischen, baskischen und galicischen Restaurants dominieren Fisch und Meeresfrüchte die Speisekarten; die fangfrische Ware wird über Nacht angeliefert.

Die Madrilenen brechen abends gern zum "tapeo" auf, d. h. sie ziehen von Bar zu Bar, um bei einem Glas Wein oder Bier ein paar Tapas (Appetithäppchen) zu probieren. Pikante Paprika (pimientos de padrón), Venusmuscheln (almejas) oder gerösteter Speck (chicharrón) sind nur ein paar Beispiele aus dem schier unerschöpflichen Angebot. Weine von guter Qualität stammen aus den Anbaugebieten Navalcarnero, Arganda und San Martín de Valdeiglesias. In der Region Ribera del Duero wachsen die Trauben, aus denen der berühmte Vega de Sicilia gekeltert wird.

Shopping allgemein

Das Barrio Salamanca ist Madrids erste und teuerste Einkaufsgegend. In den Straßen Serrano, Goya und Velázquez haben sich die exklusiven Läden spanischer Modehersteller angesiedelt. Die Calle Fuencarral im Viertel Malasaña und die Calle Almirante im Viertel Chueca sind angesagt wegen ihrer avantgardistischen Boutiquen. Antiquitätengeschäfte konzentrieren sich in der Ribera de Curtidores im Viertel Lavapiés. Feinschmecker finden ihr Schlaraffenland im Mercado San Miguel (unweit der Plaza Mayor) oder einem der Märkte, die es in jedem Stadtviertel gibt.

Botín

Calle Cuchilleros 17
28005 Madrid

Tel. +34-913664217

http://www.botin.es

Das 1725 gegründete Botín ist das älteste und bekannteste Restaurant der Stadt. Die ausgezeichneten kastilischen Gerichte wie Spanferkelbraten (cochinillo asado) oder Lamm (cordero) sind bei Madrilenen und Touristen gleichermaßen beliebt.

Casa Antonio

Calle Latoneros 10
28005 Madrid

Tel. +34-913666336

Alteingesessenes Tapas-Lokal in der Nähe der Plaza Mayor mit viel Lokalkolorit. Empfehlenswerte Paellas und gute Weine.

Casa Julián de Tolosa

Calle Cava Baja 18
28005 Madrid

Tel. +34-913658210

http://www.casajuliandetolosa.com

Beste baskische Küche wird hier zelebriert. Ein Muss: Die Paprikaschoten vom Grill (pimientos asados) und das Riesen-Ochsensteak (chuletón) für zwei Personen. Große Auswahl an erstklassigen Weinen.

Casa Lucio

Calle Cava Baja 35
28005 Madrid

Tel. +34-913653252

info@casalucio.es
http://www.casalucio.es

Die zahlreichen Stammgäste wissen die erstklassige kastilische Küche der urwüchsigen Taverne zu schätzen. Stilvoll isst man im Hauptspeisesaal unter alten Steingewölben, z. B. die traditionellen Bratkartoffeln mit Spiegelei (huevos estrellados) oder gebratenen Seehecht. Reservierung empfehlenswert.

Extremadura

Calle Libertad 13
28004 Madrid

Tel. +34-915318222

http://www.restauranteextremadura.com

In dem zentral gelegenen Lokal mit gemütlichem Ambiente wird die bodenständige Küche der Region Extremadura gepflegt. Tipp: Probieren Sie Lamm (cordero) oder Zicklein (cabrito) vom Grill und aus dem Backofen.

Jockey

Calle Amador de los Ríos 6
28010 Madrid

Tel. +34-913100411

jockey@restaurantejockey.net
http://www.restaurantejockey.net

In dem traditionsreichen Nobelrestaurant mit englischem Interieur werden klassische spanische und französische Spezialitäten serviert. Mehr als 700 Weine und Spirituosen lagern in der hauseigenen Bodega. Wem da die Wahl schwer fällt, der ist mit dem Hauswein, einem Rioja von 2004, gut beraten.

La Bola

Calle Bola 5
28013 Madrid

Tel. +34-915476930

http://www.labola.es

Die in der Altstadt gelegene Taverne mit Tasca-Ambiente ist bekannt für ihren ausgezeichneten Madrider Eintopf (cocido madrileño), der auf einem Feuer aus Eichenholzkohle zubereitet und in Tonkrügen serviert wird.

Zalacain

Calle Álvarez de Baena 4
28006 Madrid

Tel. +34-915614840

http://www.restaurantezalacain.com

Das in einem Bürgerhaus untergebrachte Zalacain ist eines der besten Restaurants Madrids. Seine exzellente klassische spanische Küche wurde mehrfach ausgezeichnet. Zu den Spezialitäten zählen Seehecht an Albariñosoße und Steinbutt auf Kräuterbutter.

El Rastro

Ribera de Curtidores
28005 Madrid

Sonntag Vormittag ist Rastro-Tag! Auf dem weltgrößten Floh- und Trödelmarkt geben sich Neugierige und Händler, Touristen und Madrilenen ein Stelldichein. Ob edle Antiquitäten, kostbare Raritäten, Tand und Ramsch oder einfach Fabrikware: Inmitten der etwa 3000 Stände finden Schnäppchenjäger (und leider auch Taschendiebe) ihr sonntägliches Paradies.

Der Ursprung des Basars im Freien geht auf das Mittelalter zurück, als die kastilischen Könige den Stadtbewohnern das Marktrecht gewährten. Schnell entstand ein Umschlagplatz für Waren aller Art. Seit dem 18. Jh. wird hier, rund um die Plaza de Cascoro und die Ribera de Curtidores, kräftig gefeilscht. Jede Ecke hat sich auf etwas anderes spezialisiert. So gehört die Plaza de Campillo del Mundo Nuevo den Buch- und Zeitungshändlern. Während der Franco-Zeit wurde hier so manches verbotene Buch über den Tisch gereicht. Übrigens, das Viertel leitet seinen Namen von den hiesigen Schlachthöfen her.

Estación de Atocha

Glorieta del Emperador Carlos V
28012 Madrid

Zu trauriger Berühmtheit kam die Estación de Atocha durch die islamistischen Bombenattentate auf Nahverkehrszüge am 11. März 2004, bei denen 192 Menschen ihr Leben verloren. An die Opfer erinnert seit 2007 ein gläsernes Mahnmal gegenüber dem Haupteingang. Das ursprüngliche Gebäude, ein klassischer Bahnhofsbau aus Gusseisen und Glas, stammt aus dem Jahr 1892. Stararchitekt Rafael Moneo modernisierte Atocha 1992 mit viel Sinn für die Schönheit der alten Bausubstanz.

Im Innenraum überrascht den Reisenden nun ein tropischer Garten, dessen Palmen und Farne aus Zerstäubern regelmäßig beregnet werden. In den Teichen dazwischen klettern Wasserschildkröten auf Felsen herum. Besonders an ungemütlichen Wintertagen ist die wohltemperierte Bahnhofshalle ein beliebter Treffpunkt für Spaziergänger. Von Atocha aus startet der AVE (Alta Velocidad Española), der Hochgeschwindigkeitszug, der Madrid und Sevilla in gut zweieinhalb Stunden miteinander verbindet. Den schönsten Sitzplatz mit Blick über die Halle und dazu ausgezeichneten Kaffee, Kuchen und internationale Küche bietet das Restaurant Samarkanda (im Zwischengeschoss des Bahnhofs, http://www.restaurantesamarkanda.com, Tel. 915309746).

Gran Vía

28013 Madrid

Die Hauptgeschäftsstraße Madrids verläuft von der Plaza de Cibeles im Osten bis zur Plaza de España im Westen. Luxushotels und preiswerte Pensionen, Spielhallen und Juwelierläden, Banken und Fast-Food-Ketten säumen die ab 1910 in drei Etappen angelegte Prachtstraße. Die Gran Vía ist wie ein Mikrokosmos aller Impulse, die Madrid in Gang halten. Die lebhafte Plaza de Callao wird von Kaufhäusern und Kinopalästen umringt. Eines der dominierenden Gebäude am Platz ist der Palacio de la Prensa im Art-déco-Stil (1928).

Am Schnittpunkt mit der Calle de Fuencarral ragt die Telefónica in die Höhe. Das Gebäude der spanischen Telefongesellschaft, das von dem amerikanischen Architekten Louis Weeks entworfen wurde, war einst mit 89 m das höchste Gebäude der Stadt. Wie ein Fremdkörper wirkt das klassizistische Oratorio Caballero de Gracia, Ende des 18. Jhs. von Juan de Villanueva erbaut, das mit seiner Rückfront an die große Prachtstraße grenzt. Den Schlusspunkt der Gran Vía bildet das Edificio Metrópolis an der Ecke zur Calle de Alcalá mit seiner imposanten Kuppel und der geflügelten Siegesgöttin.

Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía

Calle Santa Isabel 52
28012 Madrid

Tel. +34-917741000

info@museoreinasofia.es
http://www.museoreinasofia.es

Das 1988 von der spanischen Königin eröffnete Kulturzentrum am Ende des Paseo del Prado ist Madrids Magnet für zeitgenössische Kunst. Die ständige Sammlung im Obergeschoss umfasst bedeutende Werke zeitgenössischer spanischer Künstler wie Andrés Alfaro, Alvaro Delgado, Joan Miró und Antonio Saura. Auch ausländische Künstler sind zahlreich vertreten, darunter Francis Bacon, Georges Braques, Wassily Kandinsky und Henry Moore.

In Saal 2 kann man die düsteren Gemälde von José Gutiérrez Solana bewundern, wie das bedrohlich wirkende "La Procesión de la Muerte" (1930). Saal 4 ist dem Kubismus gewidmet und zeigt unter anderem Werke von Pablo Picasso und Juan Gris. Glanzstück der Kollektion ist jedoch Picassos großformatiges Gemälde "Guernica", in dem er Erschütterung und Protest über die Zerstörung der baskischen Stadt Guernica durch die deutsche "Legion Condor" zum Ausdruck brachte. Das Bild entstand 1937 für den spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris und kehrte erst 1981 nach Spanien zurück.

Museo Nacional del Prado

Calle Ruiz de Alarcón 23
28014 Madrid

Tel. +34-913302800

museo.nacional@museodelprado.es
http://www.museoprado.es

Das Museo Nacional del Prado beherbergt eine der ältesten und reichsten Gemäldesammlungen der Welt. Seine Kollektion ist das Werk mehrerer Generationen; den Grundstock bildeten die Kunstwerke aus dem Besitz Karls V. und Philipps II. Ihre Nachfolger, denen Hofmaler wie Velázquez und Goya zur Verfügung standen, erweiterten die Sammlung, bis Fernando VII 1819 die Entscheidung traf, die in mehreren königlichen Schlössern verteilten Gemälde zu einem Museum zusammenzufassen.

Obwohl von den rund 7000 Werken nur ein Drittel in permanenter Ausstellung zu sehen sind, muss man bei der Besichtigung der breit gefächerten Sammlung Akzente setzen. Schwerpunkte bilden die flämische und holländische Malerei aus dem 16. und 17. Jh. mit Werken von Hieronymus Bosch und Rubens, die italienische Malerei mit Gemälden von Fra Angelico, Botticelli, Tizian und Raffael sowie die spanische Malerei. Von Velázquez, Goya und El Greco enthält der Prado die weltweit beste Sammlung. Nirgendwo kann man Velázquez besser kennen lernen als hier. Sein Meisterwerk "Las Meninas" hat einen Ehrenplatz in einem eigenen, raffiniert beleuchteten Raum.

Der postmoderne Anbau des Stararchitekten Rafael Moneo wurde im Juli 2007 eröffnet und vergrößert die Ausstellungsfläche des Prado um gut 50 Prozent.

Palacio Real de Madrid

Calle Bailén, s/n
28071 Madrid

Tel. +34-914548800

info@patrimonionacional.es
http://www.patrimonionacional.es

Anstelle eines alten Habsburgerschlosses plante Felipe V in Madrid den Bau eines riesigen Königspalastes, der alle europäischen Konkurrenten an Pracht und Größe übertreffen sollte. Das Ergebnis ist der klassizistische Palacio Real, ein Kolossalbau aus hellgrauem Granit und Kalkstein mit über 2800 reich ausgestatteten Räumen. 50 davon können heute besichtigt werden. Carlos III war der erste Monarch, der in dem Palast wohnte; der gegenwärtige König Spaniens, Juan Carlos, hält hier Staatsempfänge ab.

Zu den Highlights des Schlosses zählt der mit rotem Samt ausgeschlagene Thronsaal (Salón del Trono), den ein Deckenfresko Tiepolos ziert. Die Armería Real, die Königliche Waffensammlung, besteht aus über 3000 einzigartigen Sammlerstücken aus dem 16. und 17. Jh. Prunkstücke sind die Rüstungen von Carlos V und Felipe II sowie das Schwert des Nationalhelden El Cid. Die von Felipe V begründete Biblioteca Real umfasst neben 300000 seltenen Büchern auch zahlreiche Manuskripte und Landkarten.

Parque del Retiro

Plaza de la Indepencia
28014 Madrid

Madrids grüne Lunge ist der Rest einer herrschaftlichen Sommerresidenz, die 1633 für Felipe IV angelegt worden war. Seitdem wurde der Retiro-Park stetig erweitert und verändert, bis er Ende des 19. Jhs. seine heutige Gestalt erhielt. Mit ihren Sandwegen, Springbrunnen, Rosengärten, Brücken, dem Ruderteich und dem Musikpavillon präsentiert sich die städtische Oase als Mischung aus französischem und englischem Garten. Früher diente der Parque del Retiro ("Entspannungspark") den spanischen Königen als Ort der Zerstreuung und Erholung vom anstrengenden höfischen Zeremoniell. Heute finden sich in der rund 120 Hektar großen Parkanlage Touristen ebenso gerne ein wie die Einheimischen, die dem Trubel und der Hitze der Stadt entkommen wollen.

Den Mittelpunkt des Parks bildet ein künstlich angelegter See mit dem Reiterbildnis des Königs Alfonso XII. Schmuckstück der Grünanlage ist der Ende des 19. Jhs. erbaute gläserne Palacio de Cristal, der für Ausstellungen moderner Kunst genutzt wird. Am Südwestende des Parks schließt sich der 7 Hektar große Real Jardín Botánico (Botanischer Garten) an.

Plaza Mayor

28012 Madrid

Die Plaza Mayor, anstelle des alten Marktplatzes 1617-1620 im Auftrag Felipes III von Juan Gómez de Mora angelegt, zählt zu den schönsten Plätzen Spaniens. Das alte Zentrum der Hauptstadt war einst Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen und Versammlungen unter freiem Himmel - von Pferderennen, Stierkämpfen und Volksfesten bis hin zu Prozessionen, Heiligsprechungen und Ketzerprozessen. Unter den schattigen Arkaden reihen sich heute Juweliergeschäfte, Andenkenläden, Bars und Cafés.

In der Mitte des Platzes erinnert das aus Bronze gefertigte Reiterstandbild Felipes III an seinen Gründer. An der Nordseite erhebt sich die 1672 erbaute Casa de la Panaderia, deren Fassade schöne Fresken zieren. Von dem Balkon, der das königliche Wappen trägt, verfolgten die Könige einst die Spektakel auf dem Platz. In der gegenüber liegenden Casa de la Carnicería, dem ehemaligen Fleischmarkt, sind die Stadtverwaltung und das Verkehrsamt untergebracht. Sonntags bauen Briefmarkensammler hier ihre Stände auf.

Auditorio Nacional de Música

Calle Príncipe de Vergara 146
28002 Madrid

Tel. +34-913370140

auditorio.nacional@inaem.mcu.es
http://www.auditorionacional.mcu.es

Das in der Nähe der Metrostation Cruz del Rayo gelegene moderne Stammhaus des Nationalorchesters wurde 1988 eröffnet. Der Saal für symphonische Musik fasst 2200 Zuhörer, ein kleinerer für Kammermusik 700 Zuhörer.

Café Populart

Calle Huertas 22
28014 Madrid

Tel. +34-914298407

populart@populart.es
http://www.populart.es

Jazz und Blues live im Huertas-Viertel. Da das kleine Lokal schnell überfüllt ist, empfiehlt sich frühzeitiges Kommen. Konzerte zwischen 22.30 und 23.30 Uhr.

Chocolatería San Ginés

Pasadizo de San Ginés 5
28013 Madrid

Tel. +34-913656546

Die Chocolatería bildet den traditionellen Schlusspunkt einer langen Nacht - zur Stärkung tunkt man seine Churros, köstliche Teigkringel, in eine heiße, dickflüssige Schokolade.

Clamores

Calle de Albuquerque 14
28010 Madrid

Tel. +34-914457938

http://www.clamores.es

Das Clamores ist ein stadtbekanntes Jazz-Lokal, in dem regelmäßig Live-Bands spielen.

Corral de la Morería

Calle de la Morería 17
28005 Madrid

Tel. +34-913658446

info@corraldelamoreria.com
http://www.corraldelamoreria.com

In dem stilvollen Tablao mit kastilischem Dekor finden allabendlich ab 22.45 Uhr großartige Flamenco-Darbietungen statt. Auf der traditionsreichen Flamenco-Bühne traten schon legendäre Stars wie Pastora Imperio, La Chunga oder Antonio Gades auf.

Joy Madrid

Calle Arenal 11
28013 Madrid

Tel. +34-913663733

rrpp.noche@joy-eslava.com
http://www.joy-eslava.com

Die legendäre Madrider Diskothek in einem ehemaligen Theater zeigt regelmäßig kleine Showeinlagen. Hier trifft sich ein bunt zusammengewürfeltes Publikum, darunter auch Stars und Sternchen von Film und Fernsehen.

Palacio de Gaviria

Calle Arenal 9
28013 Madrid

Tel. +34-915312601

comercial@palaciogaviria.com
http://www.palaciogaviria.com

Gesellschaftstanz, Diskoabende, Salsa und Kulturveranstaltungen bietet die in einem alten Stadtpalast untergebrachte Diskothek. Das mit Samt, Spiegel und Parkett ausgestatte Interieur ist sehenswert!

Teatro de la Zarzuela

Calle Jovellanos 4
28014 Madrid

Tel. +34-915245400

http://teatrodelazarzuela.mcu.es

Auf dem Programm des bereits 1856 eröffneten Theaters stehen neben Opern vor allem Zarzuelas, die spanische Form der Operette.

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