Kiew / Kiev

Kiew gilt als eine der ältesten Städte Europas und durch seine lange Existenz wird Kiew oftmals als «Mutter aller russischen Städte» bezeichnet. Obwohl Kiew sehr viel zu bieten hat, wird die Stadt nur selten als Wunschziel bei einer Städtereise genannt.

Schlendern Sie über den historischen Andreasteig oder kommen Sie auf dem Gelände des Höhlenklosters zur Ruhe – Kiew hat für jedermann etwas zu bieten.

Was muss man in Kiew gesehen haben?

Das Kiewer Höhlenkloster ist eines der ältesten orthodoxen Klöster. Der riesige Komplex ist besonders wegen dem dazugehörigen Höhlensystem weltbekannt. Auch heute noch gibt es Mönche, welche zurückgezogen in diesen Höhlen leben. Ein Besuch des Klosters mit seinen goldenen Kuppeln ist ein Muss bei einem Städtetrip nach Kiew. Das Kloster ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes in der Stadt und gilt als Nationales Heiligtum.

Die Sophienkathedrale wurde im 11. Jahrhundert erbaut und seither immer wieder verändert. Sie gilt als einer der bedeutendsten Bauwerke der christlichen Kultur. Die Kathedrale wird heute als Museum genutzt und gilt als einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Andreassteig in Kiew führt auf einen der Hügel von Kiew und wird oftmals mit dem Montmartre in Paris verglichen. Ähnlich wie in Paris wird der Andreasteig hauptsächlich von Künstlern und Malern bewohnt. Die Strasse vermittelt ein Gefühl davon wie das Leben hier wohl früher ausgesehen hat. Das Stadtviertel Podil, in welchem sich der Andreassteig befindet, ist eines der ältesten Stadtviertel von Kiew. Die St.-Andreas-Kirche auf dem Andreassteig gilt mit ihrer smaragdgrünen Fassade und den goldenen Kuppeln als Meisterwerk der ukrainischen Baukunst.

Der Majdan Nesaleschnosti ist der Platz der Unabhängigkeit im Zentrum von Kiew. Weltberühmt wurde der Platz durch als Standort der Bürgerproteste im Land in den Jahren 2004 und 2013. Der Name «Euromaidan» ging als Bezeichnung für die Proteste gegen die Regierung im Jahr 2013 in die Geschichte ein. Hunderttausende von Menschen strömten auf den zentralen Platz in der Hauptstadt um eine Absetzung des Präsidenten Janukowytsch und seiner Regierung herbeizuführen.

Genug vom geschäftigen Treiben in den Kiewer Strassen? Dann lohnt sich ein Ausflug zum Hidropark, welcher sich auf einer Insel in der Dnepr befindet. In dem Park befinden sich zahlreiche Strände, Bootsverleihe und Restaurants. Eine tolle Möglichkeit auf Ihrer Städtereise zu Entspannen und der Hektik der Hauptstadt zu entfliehen.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse für Ihre Städtereise nach Kiew:

Das St. Michaelskloster ist der Sitz der Orthodoxen Kirche in der Ukraine. Das Kloster liegt oberhalb der Dneprs am Rand einer Klippe. Ein Besuch des Komplexes mit seinen reich verzierten, hellblauen Fassaden und den goldenen Kuppeln ist empfehlenswert.

Die Chreschtschatyk ist die zentrale Strasse der Stadt und der Mittelpunkt des Lebens in der Stadt. Sie ist bei Einheimischen und Touristen gleichermassen beliebt. Flanieren Sie durch die Strassen und entdecken Sie die Geschäfte und Restaurant der ukrainischen Hauptstadt.

Auf dem Hügel im Süden der Stadt steht die 60 Meter hohe Mutter-Heimat-Statue. Sie wurde zum Gedenken an den Sieg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg errichtet und wacht über die Stadt. Die Aussichtsplattform im Schild der Statue bietet eine atemberaubende Aussicht über die Hauptstadt.

Das Goldene Tor ist das historische Stadttor von Kiew, welches bis zum 18. Jahrhundert als Haupteingang in die Stadt genutzt wurde. Das Tor wurde rekonstruiert und kann heute als Museum besucht werden.

Die Meschihirija befindet sich nördlich von Kiew und ist die ehemalige Privatresidenz von Präsident Janukowytsch. Das Anwesen ist wunderschön gelegen am Ufer des Dnepr und ist von Wäldern umgegeben. Die Residenz kann im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden.

Der Marienpalast in Kiew ist der offizielle Sitz des Präsidenten der Ukraine und befindet sich direkt neben dem Parlament der Ukraine. Es können nur die Gärten des Palast besucht werden, das Innere ist nicht zugänglich für die Öffentlichkeit.

Ebenfalls einen Besuch wert bei Ihrer Städtereise ist die Nationaloper in Kiew. Die Oper wurde im Jahr 1901 eingeweiht und wurde später zur Nationaloper. Ein Besuch der Oper lohnt sich schon nur wegen der Architektur.

Wann ist die beste Zeit für eine Städtereise nach Kiew?

Der Norden der Ukraine ist bekannt für die strengen Winter und die relativ warmen Sommer. Im Vergleich zum Osten des Landes fällt relativ wenig Niederschlag. Im Winter bleibt die Temperatur in Kiew oftmals unter 0 Grad und es kann Schnee fallen.

Die Beste Zeit für eine Städtereise in die ukrainische Hauptstadt sind somit die wärmeren Monate des Jahres. Die Durchschnittstemperatur liegt in dieser Zeit bei rund 20 Grad. Sehr angenehm also um die Strassen von Kiew zu entdecken.

Welches sind die wichtigsten Veranstaltungen in Kiew?

Der Tag des Sieges wird in allen ehemaligen Sowjet-Staaten zelebriert als der Tag an dem der Krieg gegen die Nazis gewonnen wurde. Im ganzen Land finden am 9. Mai zahlreiche Veranstaltungen statt um den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. Der Höhepunkt dieser Feiern ist die grosse Militärparade, welche in Kiew stattfindet.

Am 24. August 1991 hat die Ukraine ihre Unabhängig proklamiert. Seither wird jedes Jahr am 24. August im ganzen Land der Tag der Unabhängigkeit gefeiert. In Kiew findet im Rahmen der Feierlichkeiten eine grosse Militärparade statt. Im Anschluss wird ebenfalls den Opfern der Krimkrise und der Euromaidan Proteste gedenkt.

Was hat Kiew kulinarisch zu bieten?

Die klassische Ukrainische Küche enthält viele Elemente aus der slawischen Küche und hat somit gewisse Ähnlichkeiten mit der Russischen Küche. Viele Küchen im ganzen Land sind stolz auf die traditionelle Küche und verwenden diese weiterhin.

Borschtsch ist eine Suppe mit Roter Bete welche typisch für den Osten ist und von Polen bis nach Russland bekannt ist. Weitere Zutaten sind Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln Tomaten und Fleisch. Es heisst Borschtsch sollte so viel Gemüse enthalten, dass der Löffel im Suppentopf stehen bleibt.

Wareniki sind Teigtaschen welche beliebig gefüllt werden. Sie waren in der gesamten Sowjetunion bekannt, gelten aber als traditionelles Nationalgericht der Ukraine. Die Füllungen reichen von Fleisch bis Gemüse hin zu Obst und Beeren.

Die Kiewer Torte zählt seit der Sowjetzeit zu den beliebtesten Backwaren in Russland und der Ukraine. Die Torte ist so beliebt, dass sie mittlerweile zu einem Symbol für die Ukrainische Hauptstadt wurde.

Die Ukrainer lieben Ihre nationale Küche, jedoch macht die Globalisierung auch keinen Halt vor der Ukraine: Dies zeigt sich in den zahlreichen Fast Food-Ketten welche traditionelle Gerichte wie Borschtsch oder Wareniki anbieten.

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Mehr Informationen zu den Destinationen

Klima

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Blick über das Höhlenkloster und die Mutter-Heimat-Statue1 / 4
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