Albanien

Albanien

Das kleine Balkan-Land ist immer noch ein Geheimtipp in Europa. Ob geschichtlich interessante Städte, die schönen, zum Teil menschenleeren Strände am adriatischen Meer, oder die abwechslungsreiche Natur und die lokale Gastfreundlichkeit – das oft unterschätzte Albanien kann mit dem Nachbarland Griechenland gut mithalten. Die Strände sind nicht zu überfüllt und die Nebenkosten sind viel tiefer als in den typischen Mittelmeerdestinationen – Albanien wartet nur darauf, entdeckt zu werden!

Badeferien in Albanien:

Saranda:  Saranda im Süden an der Albanischen Riviera ist der bekannteste Touristenort des Landes und ideal gelegen, um Ausflüge zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Albaniens zu unternehmen. Die Hafenstadt verfügt vom simplen Campingplatz bis hin zum Luxushotel am Strand über jegliche Art von Unterkünften. Auch in den Restaurants und den Beachclubs ist immer etwas los. Die Strände mit dem kristallklaren Wasser und den weissen Kieselsteinen in der Umgebung von Saranda locken besonders in den Sommermonaten viele Feriengäste an. Einer der bekanntesten ist der Pulëbardha Beach, etwa 11,4 km vom Zentrum entfernt.

Ksamil: Der kleine Badeferienort liegt 15 km südlich von Saranda gleich gegenüber der griechischen Insel Korfu. Das Highlight von Ksamil sind die weissen Sand-/Kieselstrände mit dem glasklaren Wasser und den vorgelagerten kleinen Inseln, die per Boot erreichbar sind und richtiges Karibik-Feeling bieten. Während es in der Vor- und Nachsaison sehr ruhig und beschaulich zu und hergeht, herrscht hier während den Sommermonaten Hochbetrieb.

Durrës: Die Hafenstadt Durrës verfügt über den grössten Hafen des Landes und ist nur eine kurze Fahrstrecke von der Hauptstadt Tirana entfernt. Kulturell ist das ausgegrabene Amphitheater des Römischen Herrschers Hadrian interessant. Das Nachtleben ist ausgelassen, während tagsüber am Stadtstrand «Durrës Plazh» entspannt wird.

Was Sie in Albanien nicht verpassen sollten:

Tirana: Albaniens lebendige Hauptstadt liegt im Westen des Landes und bietet viel Kultur und Geschichte, aber auch ein abwechslungsreiches Nachtleben. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Et’hem-Bey-Moschee und das Enver-Hoxha-Museum, das das Leben und den Werdegang des ehemaligen albanischen Diktators beleuchtet. Die Reiterstatue des Nationalhelden Skanderbeg ziert unter anderem den sogenannten Zentralen Platz. Dieser wurde kürzlich komplett renoviert und ist nun eine einladende Fussgängerzone mit Wasserfontänen, umringt von vielen historischen Gebäuden wie der Staatsoper oder der Nationalbibliothek. Die grüne Lunge der Stadt ist der Grosse Park von Tirana mit einem künstlich angelegten See sowie der Kirche des Heiligen Prokopios.

Blue Eye-Quelle (Syri I Kaltër): In der Nähe von Saranda im Gebirge Mali i Gjëre liegen diese zauberhaften Quellen umgeben von üppigem Grün. Die Anreise über eine Schotterpiste ist etwas beschwerlich, aber lohnenswert! Das klare Wasser sprudelt dunkelblau schimmernd aus der Erde und bietet ein Fotomotiv sondergleichen.

Gjirokastra ist die Stadt der Tausend Stufen und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes bei Saranda. Von der alten Festung «Kalaja» aus, die während des kommunistischen Regimes als Gefängnis benutzt worden ist, geniesst man einen unglaublichen Blick auf die Hügel und die hübschen Altstadthäuser mit den typischen Steindächern. Im Militärmuseum lässt sich altes Kriegsmaterial begutachten, und auf der Terrasse steht ein bei Fotografen beliebtes Flugzeugwrack eines abgeschossenen amerikanischen Bombers.

Butrint: Ausgrabungsstätte und Nationalpark bei Saranda
Die Ruinenstadt Butrint verfügt über eine bewegte Geschichte mit vielen unterschiedlichen Herrschern. Ob Römer, Griechen oder Osmanen - sie alle haben ihre Spuren hinterlassen. So bietet sich den Besuchern heutzutage eindrückliche Besichtigungshöhepunkte wie zum Beispiel das Amphitheater, das Thermalbad, Paläste sowie Kapellen und vielen weitere Ruinen. Die Ausgrabungsstätte gehört  zurecht zum UNESCO-Welterbe und lockt viele Ausflugstouristen an. Auch die umliegenden Wälder, der Butrint-See und die Lagune sind einen Abstecher wert.

Berat: Stadt der tausend Fenster (zwischen Tirana und Saranda)
Die kleinen, typisch osmanischen Altstadthäuser im Stadtviertel Mangalem mit den unzähligen schmalen Fenstern haben Berat ihren Beinamen gegeben.  Das Burgviertel mit seinen Kirchen und Moscheen, das eigentliche Wahrzeichen der Stadt thront hoch oben auf dem Hügel und garantiert einen traumhaften Ausblick.

Koman-Stausee: Der idyllische Stausee liegt in den Alpen Nordalbaniens, im Tal des Flusses Drin. Er zieht sich über eine Strecke von rund 34 km und erinnert mit seinen steilen Felswänden an einen norwegischen Fjord.

Die Albanischen Alpen: Das Gebirge im Norden des Landes verfügt über bis zu 2'600 Meter hohe Gipfel, lauschige Täler mit Bergdörfern, blaue Bergseen und schöne Wandermöglichkeiten, sowohl für Tageswanderungen wie auch für anspruchsvolle Mehrtagestouren.

Das Land der Bunker: In Albanien gibt es fast 200'000 pilzförmige Bunker, die auf Geheiss des ehemaligen Diktators Hoxha erstellt worden sind, um das Land vor ausländischen Angriffen der Kapitalisten zu schützen. In Tirana können die Museen Bunk’art1 und Bunk’art2 besucht werden. Diese befinden sich in ehemaligen Bunkeranlagen und Foltergefängnissen und geben eine Ahnung über die dunkle Geschichte Albaniens unter Hoxha.

Wie Reise ich nach und in Albanien?

In nur 2 Flugstunden gelangen Sie direkt und komfortabel mit der Edelweiss Air von Zürich nach Tirana. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann auch mit dem eigenen Auto nach Albanien reisen: entweder ganz auf dem Landweg über Italien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina und Montenegro, oder aber mit der Fähre von Süditalien (Bari oder Brindisi) aus nach Durrës. Eine schöne Kombination ist auch mit einem Flug nach Korfu möglich. Von der griechischen Insel aus gibt es täglich Fähren nach Saranda (Überfahrt ca. 2 Stunden).

Wer in Albanien selbst Autofährt, muss etwas abgehärtet sein: Die Einheimischen fahren ziemlich unberechenbar, es gibt immer wieder Tiere auf der Strasse und mit Schlaglöchern und Strassen in schlechtem Zustand muss gerechnet werden. Wer sich dies nicht zutraut, ist mit einer Rundreise oder geführten Ausflügen ab den Badeferienorten besser bedient.

Gut zu wissen:

Die albanische Währung ist der Lek. Die Ein- und Ausfuhr ist nicht erlaubt, weshalb gleich bei der Ankunft am Flughafen Geld gewechselt oder mit der EC-Karte bezogen werden sollte. Es empfiehlt sich, immer genügend Bargeld dabei zu haben, da die Zahlung per Kreditkarte noch nicht sehr verbreitet ist. Geldautomaten sind zudem hauptsächlich in den grösseren Städten zu finden.

Die Nebenkosten sind in Albanien sehr tief. Ein gutes Nachtessen für 2 Personen mit allem Drum und Dran kostet meist nur 15 bis 20 CHF. Das einzig Teure ist das Benzin. Das hingegen kostet fast gleich viel wie in Griechenland.

Die Beste Reisezeit für Albanien ist von Mai bis Oktober, wobei es Ende Juli und im August recht voll werden kann. In den Alpen herrscht Gebirgsklima.

Albanien ist ein sehr sicheres Reiseland, und die Albaner sind gastfreundlich und offen.

Flusslandschaft durch Albanien2 / 3
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