Boa Vista

Die Insel Boa Vista, «schöner Ausblick», macht ihrem Namen alle Ehre. Die Perle der Kapverden, wie die Insel auch genannt wird, beheimatet die schönsten und längsten Sandstrände der Inselgruppe, die zum Baden oder zu ausgedehnten, einsamen Spaziergängen einladen. Eine Oase mit Dattelhainen, Dünenlandschaften, Trockentäler, ursprüngliche bunte Dörfer, felsige Küstenabschnitte, aber auch gebirgige Steinwüsten umgeben von einer Kette heller und feiner Sandstrände prägen das Bild von Boa Vista. Der Schmelztiegel europäischer und afrikanischer Kultur heisst Sie mit seiner gastlichen und fröhlichen Art willkommen.

Mit etwa 620 km2 ist Boa Vista die drittgrösste der Kapverdischen Inseln und zählt zur Inselgruppe «Ilhas de Barlavento», den Inseln über dem Wind. Boa Vista liegt südlich von Sal und nördlich von Maio. Mit rund 455 km Distanz zum Cabo Verde in Senegal ist Boa Vista die dem afrikanischen Kontinent am nächsten gelegene Kapverdische Insel. Auf der Wüsteninsel leben knapp 12‘000 Einwohner. Die ansonsten flache Insel prägen im Inneren verwitterte Vulkanschlote und der 387 m hohe Monte Estancia, die höchste Erhebung Boa Vistas. Geringe Klimaschwankungen, seltener Niederschlag und Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad machen Boa Vista seit den 1990er-Jahren zu einer, insbesondere bei west- und südeuropäischen Gästen, beliebten, ganzjährigen Feriendestination. Aufgrund der kräftigen Brise aus Nordost wurde die Insel zu einem exzellenten Ziel für Wind- und Kitesurfer sowie Segler. Um 1460 wurde Boa Vista von Seefahrern entdeckt und durch Hirtensklaven besiedelt. Im 17. Jahrhundert florierte der Salzhandel mit vorwiegend englischen Kapitänen, was auch zu Piratenüberfällen, wie beispielsweise 1818 in Sal Rei, führte. Wohlhabenden Händlern verdankt Boa Vista ein vergleichsweise hohes Bildungsniveau, sodass die Insel einflussreiche Künstler, Musiker, Schriftsteller und Politiker hervorbrachte. Die traditionellen Einnahmequellen wie Viehzucht und Fischerei traten seit der touristischen Erschliessung immer mehr in den Hintergrund, das Kunsthandwerk hingegen profitierte vom Aufschwung. Die im Nordwesten gelegene, verschlafene Hafenstadt Sal Rei ist der Hauptort von Boa Vista. Neben der sehenswerten Kirche ist der Hafen ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge. Das Wahrzeichen der Insel ist der Schornstein der ehemaligen Ziegelfabrik bei Rabil, dem ehemaligen Inselhauptort im Westen, wo sich auch der 2007 eröffnete Flughafen befindet. Ein weiteres Highlight ist das seit über 40 Jahren am Strand gelegene Wrack in Cabo Santa Maria, nördlich von Sal Rei, das allerdings nur über unausgeschilderte Sandpisten zu erreichen ist. Im Süden der Insel gilt die Praia Santa Monica als schönster Strand der Kapverden. Ausserdem einen Besuch wert sind Povoação Velho, der älteste Ort der Insel sowie der Aussichtspunkt Rocha Estancia mit fantastischer Sicht nach Maio und São Nicolau, die sich beide ebenfalls im Süden der Insel befinden. Der Osten Boa Vistas ist sehr einsam und verlassen.

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