Bremen
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Bremen

Wer kennt sie nicht, die Bremer Stadtmusikanten aus Grimms Märchen? Doch die weltoffene Hansestadt an der Weser hat ausser den vier weltbekannten Tieren noch viel mehr zu bieten. Historische Bauwerke, enge Gassen, aber auch moderne Viertel, zahlreiche Geschäfte und ein breites Kulturangebot erwarten Sie. Entdecken Sie in Bremen Gegensätze zwischen Geschichte und Moderne und geniessen Sie das maritime Flair der Stadt.

Die Hansestadt Bremen zählt knapp 560'000 Einwohner und liegt an der Weser, welche die Innenstadt durchfliesst und das Stadtgebiet natürlich unterteilt. Die Geschichte Bremens als Bischofsstadt und Kaufmannssiedlung reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. 1260 trat Bremen der Hanse, dem Städtebund und Zusammenschluss von Kaufleuten zur Förderung des Handels, bei.

Das Wahrzeichen der Stadt sind zweifelsohne die Bremer Stadtmusikanten. Eine Bronzeskulptur, die 1953 von Gerhard Marck geschaffen wurde, erinnert an das Märchen der Brüder Grimm, in dem sich Esel, Hund, Katze und Hahn einst aufmachten, um in Bremen ein besseres Leben zu finden. Das beliebte Fotomotiv steht an der Westmauer des Rathauses. Hier endet die Deutsche Märchenstrasse, die vom hessischen Hanau, der Heimatstadt der Brüder Grimm, nach Bremen führt. Lauschen Sie den tierischen Lauten der Bremer Stadtmusikanten, die aus dem «Bremer Loch», einem Gullydeckel auf dem Marktplatz, erklingen.

Ebenfalls zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und seit 2004 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen das Rathaus und die Rolandstatue. Das Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Europa und weltweit das einzige Rathaus, dem die Ehre des Weltkulturerbestatus zu Teil wird. Der Roland steht seit 1404 auf dem Marktplatz und symbolisiert die Markt- und Handelsrechte der Hansestadt. Aus Furcht vor Zerstörung wurde dessen Kopf im 2. Weltkrieg durch eine Kopie ersetzt. Der Original-Kopf ist im Focke-Museum, dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, ausgestellt.

Einen herrlichen Blick auf die Altstadt bietet der Aussichtsturm auf dem evangelischen Dom. Die romanische Kirche aus Sand- und Backstein wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Auf dem Pflaster des Domhofes erinnert ein unscheinbares, dunkles Steinquadrat an die legendäre Mörderin Gesche Gottfried, die 15 Menschen mit Arsen vergiftete und an dieser Stelle 1831 enthauptet wurde. Aus Abscheu über ihre Verbrechen spucken die Bremerinnen und Bremer bis heute gern beim Vorbeigehen auf den so genannten Spuckstein.

Sehenswert ist auch die Böttcherstrasse, ein einzigartiges Gebäudeensemble aus Backsteinarchitektur, das Museen beheimatet und zwischen 1922 und 1931 vom Kaffeekaufmann und Erfinder des koffeinfreien Kaffees, Ludwig Roselius, erbaut wurde. Entdecken Sie auch den Siedlungskern Bremens, das Schnoorviertel. Das mittelalterliche Gängeviertel verdankt seinen Namen dem alten Schiffshandwerk, angelehnt an den Begriff «Schnoor» (Schnur), da hier früher Seile und Taue hergestellt wurden.

Bremen beheimatet viele Museen, wovon das Übersee-Museum, eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen mit über 100-jähriger Tradition, und das Universum zu den bekanntesten zählen. Im Universum, dem modernen Science Center und einem architektonischen Highlight, wird in spannenden Ausstellungen und Experimenten Wissen über Technik, Mensch und Natur interaktiv vermittelt.

Die Schlachte, die sanierte Uferpromenade direkt an der Weser, ist mit ihrem einmaligen Flair ein Treffpunkt für alle Generationen. Hier finden Sie neben dem Segelschiff «Alexander von Humboldt», einem Hotel- und Restaurantschiff, weitere zahlreiche Restaurants, Bars und Kneipen.

Auch im Bremer Viertel pulsiert das Leben bei Tag und Nacht. Das Quartier hinter dem Weserdeich ist mit kleinen Geschäften, Cafés und alternativem Charme ein beliebtes Ziel für Shoppingbegeisterte.

Erholung finden Sie unter anderem in den Bremer Wallanlagen. Hier steht eine Windmühle, in der bis 1950 noch Mehl gemahlen wurde, heute aber ein gemütliches Café ist.

Kulturfreunde kommen an einem Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder einer Aufführung im Theater oder Musical Theater Bremen auf ihre Kosten.

Seit 2000 wird im Hafenareal auf einer Fläche von 3000 ha das neue Stadtviertel Überseestadt, ein modernes Viertel mit architektonisch interessanten Neubauten und breitem Kulturangebot, gebaut.

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