Hawaii Ferien: “Aloha!” mit Vulkanen, Surfbrettern am Strand und dem Duft frischer Plumeria
Am frühen Morgen liegen die Berge hinter der Hanalei Bay noch im Dunst, während die ersten Surfenden ihre Bretter ins Wasser tragen und der salzige Geruch des Pazifiks über den Strand weht. Am Ufer schaukeln kleine Kanus im Wasser, und aus den Bäumen am Strassenrand fällt der süssliche Duft reifer Guaven. In den Foodtrucks brutzelt bereits Kalua-Schweinefleisch, das stundenlang im Erdofen gegart wurde, und irgendwo in der Ferne ruft eine Nene, die seltene hawaiianische Wildgans.
Wer die Road to Hana auf Maui fährt, durchquert Bambuswälder und hält an Wasserfällen, die direkt neben der Strasse liegen, während auf Big Island der Hawaii Volcanoes National Park einen Blick auf aktive Lavafelder freigibt. Zwischen Vulkangestein und Regenwald verbindet sich hawaiianische Kultur mit einer Natur, wie sie kaum anderswo vorkommt. Für Ferien Hawaii finden Sie bei Hotelplan sorgfältig ausgewählte Hotels und Flugverbindungen, die diese Vielfalt bequem erreichbar machen.
Unsere Top-Angebote für einen Hawaii Urlaub
Waikiki Beach lockt mit warmem Wasser und Blick auf den Diamond Head, während sich auf Kauai die Na Pali Coast in schroffen grünen Klippen über dem Pazifik erhebt. Wer die Road to Hana erkundet, findet Wasserfälle und Bambuswälder abseits der Hauptstrasse. Für gelungene Hawaii Ferien entdecken Sie in diesem Abschnitt unsere sorgfältig ausgewählten Top-Angebote, die Komfort und Erlebnis optimal verbinden.
Tipps und Ideen für Ferien auf Hawaii
Hawaii vereint sechs bewohnte Inseln, die sich in Landschaft und Charakter deutlich unterscheiden. Auf Oahu treffen die Hochhäuser von Honolulu auf den** weltberühmten Waikiki Beach** und den Pearl Harbor National Memorial, während Maui mit der kurvenreichen Road to Hana und dem Vulkankrater Haleakala eine ruhigere Seite der Inselgruppe zeigt. Auf Kauai, der grünsten und am wenigsten erschlossenen Insel, liegen Wasserfälle und die Steilküste der Na Pali Coast, die auch aus bekannten Filmproduktionen bekannt ist. Big Island beeindruckt mit aktiven Vulkanen im Hawaii Volcanoes National Park und schwarzen sowie grünen Sandstränden.
Wir empfehlen, mehrere Inseln per Flugzeug zu kombinieren, denn Inselhopping lohnt sich auf Hawaii besonders. Ein Tipp für Familien: Der Makapuu Point Lighthouse Trail auf Oahu ist auch mit Kinderwagen machbar und bietet einen weiten Blick über den Pazifik. Wer die hawaiianische Küche entdecken möchte, findet an Foodtrucks Poke und Kalua-Schwein, während in den Bergen lokaler Kaffee wächst. Ein allgemeiner Tipp: Wer den Mauna Kea auf Big Island besucht, sollte warme Kleidung einpacken, da es auf dem höchsten Vulkan Hawaiis nachts empfindlich kühl wird. Für Ferien Hawaii lohnt sich eine Reisezeit ausserhalb der Hauptsaison, wenn Strände und Wanderwege ruhiger sind.
Tipps zum Reisegepäck:
- Warme Kleidung für höhere Lagen, etwa für den Mauna Kea auf Big Island oder den Sonnenaufgang am Haleakala-Krater auf Maui
- Reef-safe Sonnencreme, da auf Hawaii teilweise ausschliesslich mineralische, korallenfreundliche Produkte zugelassen sind
- Geschlossene Schuhe für Schwarzsandstrände (z. B. Pololū Beach), da der Sand durch die Sonneneinstrahlung sehr heiss werden kann
- Leichtes Gepäck für Interinsel-Flüge, wenn mehrere Inseln kombiniert werden – viele kleinere Airlines haben strengere Gewichtslimiten als Langstreckenflüge
- Feste Wanderschuhe, teils durch unebenes Lavagestein oder Schlamm
- Badebekleidung und leichte Kleidung für tropisches Klima, dazu einen leichten Regenschutz, da es besonders im Winterhalbjahr immer wieder kurze Schauer gibt
- Steckdosenadapter Typ A/B (US-Standard), da Hawaii wie das übrige US-Festland 120 Volt nutzt
Beste Reisezeit für Ferien auf Hawaii
Auf Hawaii ist das Klima ganzjährig mild, dennoch unterscheiden sich die Jahreszeiten spürbar.
Frühling (März bis Mai):
Der Frühling markiert den Übergang von der Regen- zur Trockenzeit, die Tagestemperaturen liegen bereits bei angenehmen 26 bis 28 Grad. Bis in den April hinein ziehen Buckelwale durch die Gewässer zwischen den Inseln, weshalb sich diese Monate besonders für Whale Watching eignen, insbesondere im Kanal zwischen Maui und Lanai. Wer im Frühling reist, kann die Wale teils schon von den Klippen an Land oder direkt vom Strand aus beobachten. Da die Preise vor der Sommersaison noch tiefer liegen, gehört diese Zeit zu den attraktivsten Reisemonaten.
Sommer (Juni bis September):
Von Juni bis September dominiert die trockene Sommerzeit mit Tagestemperaturen um 29 bis 31 Grad und wenig Niederschlag. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 26 bis 27 Grad, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Offiziell beginnt im Juni auch die Hurrikansaison, wobei direkte Treffer auf die Inseln selten sind. Der Sommer eignet sich besonders für Strandtage und Wassersport auf mehreren Inseln, bringt aber wegen der Schulferien auf dem amerikanischen Festland auch mehr Gäste an beliebte Strände wie den Waikiki Beach.
Herbst (September bis November):
September und Oktober zählen zur Nebensaison, mit stabilem Wetter, tieferen Preisen und weniger Trubel an den Stränden. Die Hurrikansaison läuft bis Ende November weiter, wobei die Wahrscheinlichkeit für Ausläufer gegen Ende der Saison langsam abnimmt. Für Wanderungen in höheren Lagen wie am Haleakala auf Maui lohnt sich bereits jetzt eine warme Jacke, da es dort nachts merklich kühler wird.
Winter (Dezember bis Februar):
Zwischen Dezember und Februar liegt die Regensaison, besonders auf den Nordseiten der Inseln fallen häufiger Schauer. Gleichzeitig kehren ab Dezember die Buckelwale in die geschützten Gewässer zurück, wodurch der Winter zusammen mit dem Frühling die beste Zeit für Whale Watching bildet. Wer die Regenschauer umgehen möchte, weicht auf die trockenere Kona-Seite von Big Island oder auf Oahu aus.
Unser Reisezeit-Tipp:
Wer Wale beobachten und gleichzeitig ruhigere Strände geniessen möchte, reist am besten im April, wenn die Regenzeit ausklingt und die Wale noch in den Gewässern zwischen Maui und Lanai unterwegs sind.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Hawaii
Hawaii wirkt auf der Karte wie eine Kette kleiner Punkte im Pazifik, doch die Inseln unterscheiden sich stark voneinander. Zwischen Vulkanen, Regenwäldern und Küsten liegen Landschaften, die sich für Paare, Singles und Familien mit Kindern gleichermassen eignen.
Top 5 Highlights:
- Road to Hana (Maui) – Küstenstrasse durch den Regenwald: Die kurvenreiche Strasse führt über mehr als 600 Kurven und 50 einspurige Brücken an Wasserfällen und kleinen Buchten vorbei. Unterwegs führt der Pipiwai Trail durch einen dichten Bambuswald zu den Waimoku Falls, einem der höchsten Wasserfälle der Insel. Am Ho'okipa Beach lassen sich zudem Windsurfende und Meeresschildkröten gleichzeitig beobachten.
- Hawaii Volcanoes National Park (Big Island) – Vulkanlandschaft zum Anfassen: Der Park liegt auf einer noch aktiven Vulkaninsel und zeigt Landschaften, die sich stetig verändern. Der Kilauea Iki Trail führt mitten durch einen erkalteten Lavakrater, während der Mauna Kea, der höchste Vulkan Hawaiis, nachts empfindlich kalt wird und warme Kleidung erfordert.
- Na Pali Coast (Kauai) – Steilküste aus dem Kino: Die schroffe Küste gilt als eine der eindrücklichsten Landschaften des Archipels und ist unter anderem aus Jurassic Park bekannt. Der Awa'awapuhi Trail führt durch dichten Wald bis an den Rand der Klippen, während am Spouting Horn Meerwasser durch eine Lavaröhre mehrere Meter in die Höhe schiesst.
- Diamond Head (Oahu) – Vulkankrater über der Stadt: Der erloschene Krater liegt direkt vor den Toren Honolulus und bietet nach einem kurzen Aufstieg einen weiten Blick über Küste und Skyline. Unweit davon liegt mit dem Pearl Harbor National Memorial einer der geschichtsträchtigsten Orte der USA.
- Papakolea Green Sand Beach (Big Island) – Geheimtipp am Inselzipfel: Der Strand ist einer von weltweit nur vier grünen Sandstränden und nur mit einem geländegängigen Fahrzeug oder auf einer längeren Wanderung erreichbar. Wer den Aufwand nicht scheut, hat den Strand oft fast für sich allein.
Weitere Tipps und Gratis-Unternehmungen:
Als Geheimtipp gilt der Kaihalulu Red Sand Beach bei Hana auf Maui, ein roter Sandstrand, der nur über einen schmalen Klippenpfad erreichbar ist. Der Zugang zu den meisten Wanderwegen auf den Inseln ist gratis, ebenso ein Spaziergang zum La'ie Point auf Oahu, wo sich die Brandung eindrücklich an den Felsen bricht.
Bilder von Hawaii
Vulkane, Regenwälder und türkise Buchten: Entdecken Sie Hawaii in Bildern von sechs unterschiedlichen Inseln.
Alle Top-Inseln von Hawaii
Hawaii besteht aus mehreren Inseln mit eigenem Charakter: Oahu mit Honolulu und Waikiki Beach, Maui mit der Road to Hana und Kauai mit seiner grünen, wenig erschlossenen Natur. Jede Region bietet unterschiedliche Ausgangspunkte für Ferien auf Hawaii.
Steckbrief Hawaii
Lage:
- Geografie: acht Hauptinseln vulkanischen Ursprungs mitten im Pazifik, rund 3'800 km von der US-Westküste entfernt, darunter Oahu, Maui, Kauai und Big Island, geprägt von Regenwäldern, Vulkanen und Küstengebirgen
- Nächster grosser Flughafen: Daniel K. Inouye International Airport (HNL) in Honolulu auf Oahu
- Grösste Stadt und Hauptstadt: Honolulu mit einer Einwohnerzahl von rund 350'000
Wissenswertes:
- Zeitzone: UTC-10, ohne Sommerzeitumstellung; Zeitunterschied zur Schweiz 11–12 Stunden
- Flugzeit ab der Schweiz: rund 20 bis 24 Stunden inklusive Umsteigen, da kein Direktflug besteht
- Schreibweise: offiziell Hawai'i mit Okina ('), einem eigenen Buchstaben des hawaiianischen Alphabets, der einen stimmlosen Knacklaut markiert
- Währung: US-Dollar
- Landessprache: Englisch, daneben ist Hawaiianisch offizielle Amtssprache
- Konfessionen: mehrheitlich christlich geprägt, ergänzt durch hawaiianische spirituelle Traditionen
Geschichte:
- Ursprünglich von polynesischen Seefahrern besiedelt, die über Jahrhunderte eine eigenständige Kultur entwickelten
- Im 18. Jahrhundert unter König Kamehameha I. zum Königreich Hawaii geeint
- 1898 von den USA annektiert, seit 1959 der 50. Bundesstaat der USA
- Tourismus entwickelte sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts mit Beginn des Linienflugverkehrs stark
- Kulturelle Einflüsse durch japanische, chinesische, philippinische und portugiesische Einwanderung, die einst auf Zuckerrohr- und Ananasplantagen arbeitete
Kulinarische Highlights:
- Poke: gewürfelter roher Fisch, meist Thunfisch, mariniert mit Sojasauce und Sesamöl
- Kalua-Schwein: im traditionellen Erdofen «Imu» langsam gegartes Schweinefleisch
- Loco Moco: Reis mit Hamburger-Patty, Spiegelei und brauner Sauce
- Shave Ice: fein geschabtes Eis mit fruchtigen Sirupsorten, beliebter Snack für zwischendurch
- Spam Musubi: gebratene Scheibe Frühstücksfleisch auf einem Reisblock, mit Nori-Algenblatt umwickelt, beliebter Snack für unterwegs
Häufig gestellte Fragen
Hawaii lässt sich das ganze Jahr über bereisen, da die Temperaturen selten unter 20 Grad fallen. Am trockensten ist es zwischen Mai und September, wenn wenig Regen fällt und die Wassertemperaturen bei rund 26 Grad liegen. Zwischen Dezember und April ziehen zudem Buckelwale in die Gewässer rund um Maui, was diese Monate besonders für Whale Watching attraktiv macht. Wer Regenschauer und höhere Preise meiden möchte, reist in der Nebensaison im April, Mai, September oder Oktober. Für Wanderungen in höheren Lagen wie am Haleakala lohnt sich warme Kleidung, da es dort auch im Sommer kühl werden kann.
Von der Schweiz gibt es keinen Direktflug nach Hawaii, da kein Schweizer Flughafen eine Verbindung über den Pazifik anbietet. Die Reise führt über ein Drehkreuz an der US-Westküste, meist Los Angeles oder San Francisco, oder über ein europäisches Drehkreuz mit US-Anschluss. Je nach Umsteigezeit dauert die Gesamtreise zwischen 20 und 24 Stunden reine Flugzeit. Für die Einreise in die USA benötigen Sie zusätzlich ein genehmigtes ESTA, das Sie mindestens 72 Stunden vor Abflug beantragen sollten. Aufgrund der langen Reisezeit lohnt sich eine grosszügige Umsteigezeit, um Verspätungen abzufedern.
Wie schön eine Insel wirkt, hängt stark von den eigenen Vorlieben ab. Wer Vulkane und ursprüngliche Natur sucht, findet auf Big Island im Hawaii Volcanoes National Park und am Mauna Kea beeindruckende Landschaften. Kauai gilt mit der Na Pali Coast und zahlreichen Wasserfällen als grünste und ruhigste Insel. Maui verbindet die kurvenreiche Road to Hana mit dem Krater des Haleakala und feinen Sandstränden wie dem Maluaka Beach. Oahu punktet mit dem weltberühmten Waikiki Beach, der Stadt Honolulu und historischen Orten wie Pearl Harbor. Eine Kombination mehrerer Inseln zeigt die grösste Bandbreite.
Hawaii zählt zu den preislich höheren Reisezielen der USA, da Unterkünfte, Verpflegung und Mietwagen über dem amerikanischen Festlandsdurchschnitt liegen. Für ein Mittelklassehotel, Verpflegung und einzelne Ausflüge über zwei Wochen sollten Sie für zwei Personen mit mehreren tausend Franken rechnen, wobei die Spanne je nach Insel, Hotelkategorie und Reisezeit stark variiert. Günstiger wird es, wer Frühstück selbst zubereitet, öffentliche Strände nutzt und Wanderungen anstelle kostenpflichtiger Touren einplant, da viele Naturerlebnisse auf Hawaii gratis zugänglich sind. Flüge machen bei der Buchung einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus.
Am günstigsten reisen Sie ausserhalb der Hauptsaison, also ausserhalb der Weihnachts- und Neujahrszeit sowie ausserhalb der Sommer- und Frühlingsferien auf dem amerikanischen Festland, wenn viele Familien anreisen. Die Nebensaison liegt vor allem im späten Januar und Februar sowie im September, Oktober und November, wenn Flüge und Unterkünfte tendenziell günstiger sind. Lokale Feste wie das Aloha Festival im September können die Preise punktuell wieder anheben. Wer flexibel bei den Reisedaten ist und unter der Woche anreist, findet in der Regel die attraktivsten Angebote für Flug und Hotel.
Wie viel Budget zwei Wochen Hawaii erfordern, hängt stark vom gewählten Standard ab. Grundsätzlich bewegt sich der Gesamtaufwand bei etwa CHF 3’500–7’500 pro Person, je nachdem, ob man eher einfach oder komfortabel reist. Bei einfachen Unterkünften, selbst zubereiteten Mahlzeiten und gemeinsam genutzten Mietwagen lässt sich mit einem moderaten Budget auskommen, während Resorts, tägliches Auswärtsessen und mehrere geführte Touren die Kosten deutlich erhöhen.
Zu den Fixkosten zählen Flug, Unterkunft, Verpflegung, ein Mietwagen für die meisten Inseln sowie allfällige Interinsel‑Flüge. Wer mehrere Inseln kombiniert, sollte zusätzlich Zeit und Budget für kurze Flugverbindungen zwischen den Inseln einplanen.
Die offizielle Hurrikansaison im zentralen Pazifik dauert von Juni bis November, wobei die meisten Stürme zwischen August und Oktober auftreten. Direkte Treffer auf die hawaiianischen Inseln sind vergleichsweise selten, da viele Systeme abschwächen, bevor sie die Inselkette erreichen. Dennoch lohnt es sich, während dieser Monate die Wettervorhersage im Auge zu behalten und Reiseversicherung sowie Umbuchungsmöglichkeiten zu prüfen. Ausserhalb der Hurrikansaison, etwa von Dezember bis Mai, ist das Risiko für tropische Stürme deutlich geringer, während in dieser Zeit stattdessen mehr Niederschlag fällt.